Sonntag, 4. September 2011

Am See * at the lake

Ausflug:


Den letzten warmen Sommertag habe ich Abends an der Talsperre ausklingen lassen, weil meine Lieben zu Hause ausgeflogen sind. Ich habe meine Tochter zu ihrer Freundin gebracht und kam in der Nähe einer kleinen Talsperre vorbei. Kurzerhand fuhr ich dorthin.

Das war eine gute Idee, denn es war herrlich warm und sehr beruhigend am Wasser. Nur wenige Badende waren noch am Wasser und als die Sonne langsam unterging, war es fast menschenleer und sehr still.



Ich fand es wunderbar am Wasser zu sitzen und den seichten Wellen zuzuschauen. Die letzten warmen Sonnenstrahlen tauchten die Wälder ringsherum in ein goldenes Licht. Friedlich zogen zwei Schwäne ihre Runden auf dem Wasser und in der Ferne hörte man junge Leute im Wasser lachen. Ein herbstliches Blatt schwappte langsam mit den Wellen heran und ließ mich den Herbst erahnen. 

Die Boote wurden angeleint, die Menschen gingen heim und der See lag anschließend ruhig eingebettet in der Talsenke. Dann versank die Sonne, mit goldenem Schimmer, hinter dem tannenumsäumten Horizont . Das war der schönste Moment für mich dort am See. Alles geschah langsam und ich nahm mir die Zeit zuzusehen. Ich nahm alles ganz genau wahr.



Viel zu selten läßt man sich Zeit, oder besser gesagt ....schenkt man sich Zeit. Dabei sind solche Augenblicke wertvolle Auszeiten vom Alltag. Ich bin froh mir diese zwei Stunden geschenkt zu haben.



Kommentare:

  1. Citei seu blog no meu, aqui no Brasil.

    Danke, beijos.

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  2. Da kann ich Dir nur beipflichten, viel zu wenig schenkt man sich die Zeit für solche Augenblicke. Schön das Du Dir sie genommen hast. Du hast mich darauf aufmerksam gemacht, mir auch nochmal so eine Zeit zu nehmen. Die Fotos sind lassen erahnen, wie schön es dort war.

    Liebe Grüße Lydia ♥♥♥

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  3. Hallo,
    ich wünsche Dir alles gute zum 2. Bloggergeburtstag. Komme gerade von der lieben Kerstin.
    ♥Grüße
    Sandra

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  4. Das stimmt, Zeit für solche Augenblicke nimmt man sich viel zu selten... Liebe Grüße Yvonne

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  5. Liebe Claudia,

    sehr stimmungsvolle Fotos hast Du gemacht und Deine liebevolle Beschreibung dieser stillen Momente läßt nachspüren, wie schön sie waren.

    Ja, man muss sich selbst manchmal Zeit schenken, um sich wieder nahe zu kommen.

    Ich genieße die stillen Zeiten mit meinem Hundemädchen inmitten der Natur, wo weit und breit kein Mensch ist, nur der Wind in Baumwipfeln, das Plätschern des Waldbaches ganz nah... oder die Spaziergänge an einer anderen Talsperre, sinnend auf einer Bank in der Sonne, ganz dem Augenblick hingegeben.

    Die Natur gibt Ruhe und Kraft...

    Lieber Gruß
    Annette

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