Dienstag, 31. Mai 2011

Häkelvase * chrochet vase

Basteltipp:



Beim Stöbern in dem Shop, in dem alles "nur ein Euro" kostet, entdeckte ich diese Papierschnur. Ich liebe dieses Blaugrau über alles und so mussten zwei Rollen der Schnur mit. Zu Hause habe ich überlegt, was ich damit machen kann und habe daraus kurzerhand eine Flaschenhülle gehäkelt. Das Material war etwas schwierig zu verarbeiten, aber es funktionierte dann irgendwie.



Mit einem Kreis habe ich begonnen und anschließend einfach Stäbchen gehäkelt. Am oberen Rand habe ich Löcher eingearbeitet, damit ich noch das Tilda-Bändchen einziehen konnte. 

Eine weiße Häkelblüte aus feinstem Baumwollgarn ist ein schöner Kontrast zu der groben Handarbeit. Ich habe eine Schnur zum Aufhängen an die obere Kante geknotet, so kann ich die Flasche auch als hängende Vase benutzten.


Ich werde noch einen Untersetzer für den Tisch aus dem Papiergarn häkeln, weil es farblich so gut passt. Vielleicht entsteht auch noch ein Windlicht .... mal abwarten.

Ich glaube ´ne Menge Leute sind im Urlaub, denn es ist z.Z. sehr ruhig hier im Bloggerland.
Ich möchte mich bei allen herzlich für die lieben Kommentare bedanken, die ich erhalte. 
Ich schaffe es zur Zeit nicht allen zu antworten - SORRY.


Ich denke darüber nach, ob ich ein wenig vom Bloggen pausieren soll ... aber das werde ich euch früh genug ankündigen.



Übrigens: Ich biete im Juli eine Malreise für Einsteiger an. Das Ziel ist das wunderschöne Rhodt u.Rietburg in der Pfalz. Es wird dort direkt in den Weinbergen und in dem historischen Ortskern gezeichnet. 
Kohle-, Grafit-, Rötel- und Tuschezeichnungen werden entstehen. Ein Gästehaus mit kleinen Appartements ( für 2 Personen) steht meinen Teilnehmern zur Verfügung. Der Termin ist vom 28.07 bis 31.07.2011 und beinhaltet ca. 15 Zeichenstunden. 
Wenn ihr Lust auf dieses Kreativ-Wochenende habt, solltet ihr euch schnell bei mir melden, da das Platzangebot begrenzt ist .

Montag, 30. Mai 2011

Bunte Tomaten * colored tomatos





 Jetzt beginnt wieder die Zeit, wo meine Familie und ich
die Zeit überwiegend draußen verbringen und auch dort essen.
Wenn möglich beginnen wir jeden Tag mit einem Frühstück auf dem Balkon.
Dazu gehört frisches Obst, Müsli, selbstgemachte Marmelade und Honig.
Jetzt ist auch die Zeit der leichten Sommerküche
mit vielen frischen Salaten und Kräutern.
Jeden Tag genießen wir selbst zubereitete Gerichte mit viel Gemüse.

Beim Gemüsehändler habe ich bunte Tomaten bekommen.
Das war allerdings vor der Epedemie.
Diese habe ich mit Cherrytomaten, Schafskäse und Petersilie auf einer
Salatplatte angerichtet und mit einem Olivenöl-Balsamico-Dressing überzogen.


Der Clou: Bärlauch!
Er gibt dem Tomatensalat sein besonderes Aroma.
Leider ist die Bärlauchzeit zu Ende. 
Aber es schmeckt auch mit Bärlauchöl oder -pesto.

Mit selbst gemachtem Bärlauchpesto 
kann ich die bärlauchfreie Zeit immer hervorragend überbrücken.

***

Übrigens habe ich heute die frühlingshaften Quiches von LES TISSUS COLBERT ausprobiert. Die schmecken sagenhaft köstlich und sind ganz schnell gemacht.  
Unbedingt ausprobieren !!!






Sonntag, 29. Mai 2011

Im Atelier * in my studio

Für eine Blogkollegin

Extra für die liebe Renate D. bin ich heute ins Atelier gegangen und habe noch ein aktuelles Foto von meinem Atelier gemacht. Auf der Staffelei steht ein gerade beendetes Gemälde von der Veranda einer baufälligen Jugendstilvilla in der Nähe. Heute Nachmittag habe ich den Fliesenboden noch ausgearbeitet und etwas Laub auf den Boden "verteilt".


 Einen guten Wochenstart wünsche ich euch allen.






Samstag, 28. Mai 2011

Mein Atelier * my studio

Kleine Reportage in meinem Atelier:


Heute lade euch in mein Atelier ein. 
Ich verbinge dort viel Zeit und experimentiere mit vielen verschiedenen Materialen herum, um ungewöhnliche Ergebnisse zu erzielen. Der Bildausschnitt (oben) zeigt das Portrait einer Afrikanerin, das überwiegend mit einem Spachtel gearbeitet wurde. 
Ich liebe es, Menschen abzubilden, ebenso wie abstrakte Bilder und Landschaften.

Zu meinem Materialfundus zählt ein riesiges Farbsortiment, ebenso Farbpigmente, viele Papiersorten, farbige Erden, unzählige Pinsel, Linoldruckzubehör, Pastelkreiden, Staffeleien, Tusche und, und, und ....



Ich mag Brauntöne sehr gerne und mische dazu oft ein helles Blaugrau. Meine Motive finde ich nicht selten auf Reisen ins Ausland. Während eines Provence-Urlaubes fand ich eine Wiese voller Schnecken und verarbeitete sie malerisch in einem Bild. Hennamalerei und alte Fliesenornamente waren ein weiteres Motiv, nachdem ich in Marokko war.
Manchmal finde ich Material, das ich in die Bilder einarbeite, wie rostige Leitplankenstücke, Fischernetze oder ein altes Tau. 




Für mich ist das Atelier ein Rückzugsort, eine Aufbewahrungsstätte für mein Material und
eine Ideenstätte. 

Von Besuchern ( es dürfen nur wenige Auserwählte in mein privates Reich) höre ich oft ein "Oh, wie interessant" und " Ich finde es total gemütlich hier" und " darf ich mal in deinen Bildern stöbern"? 


Zuletzt war ein polnischer Fotograf für ein Fotoshooting bei mir. Er hatte immer neue Ideen mit den Objekten im Atelier. Im Juli kommt ein Buch heraus, indem einige der Fotos sind, dann werde die wunderbaren Fotos von ihm bekommen. Darauf freue ich mich schon sehr.

Manchmal blättern die Besucher in meinen Skizzenbüchern und entdecken halbfertige Arbeiten, die sie gerne mitnehmen würden. Aber von den Skizzen kann ich mich weniger gut trennen als von den fertigen Bildern. Seltsam, nicht wahr?




Im vergangenen Sommer habe ich viel im Freien gemalt. Dabei ist auch ein großes Provencebild entstanden. Das schmückt jetzt das Eßzimmer eines Hauses in Norddeutschland, indem ich auch eine große toskanische Wandmalerei angefertigt habe. 

Das Provencebild ist einmalig und mit vielen Erinnerungen bestückt. Ein Bild wird von mir KEIN  zweites Mal gemalt, das ist ein absolutes NO GO.


Wenn ich im Malprozess vertieft bin, möchte ich nicht gestört werden. Dann kann ich auch mal das Telefon klingeln lassen. 
Es ist nämlich immer eine besondere Stimmung in der ich mich beim Malen befinde. Diese kann einige Tage andauern. Wird diese Stimmung gestört, finde ich manchmal monatelang nicht mehr zu ihr zurück. Dann stehen die Bilder lange Zeit unfertig im Atelier herum.
 

Hier ein kleiner Ateliereinblick mit Gemälden, die von mir für ein Büro in einer Bank angefertigt wurden.

 
Viele Malkursteilnehmer schauen mir gerne beim Malen im Kurs zu, weil sie meine Pinselhaltung oder meinen Gebrauch von Stiften so faszinierend finden. "Deine Finger schweben förmlich über das Papier", wurde schon festgestellt. Für mich ist das natürlich völlig normal.


Meine figurativen (mit Menschen) Gemälde und die Landschaften werden gerne privat gekauft, meine großformatigen, abstrakten Arbeiten beziehen überwiegend Banken und Galerien.

Manchmal bekomme ich Idustrieaufträge. Dann soll ich Tischsets entwerfen oder ich muss Gemälde von Firmengebäuden malen. Zuletzt war es eine Firma, die für einen Neubau abgerissen werden sollte.

Ich durfte einige Tage vorher alleine auf das verlassene Firmengelände um Fotos zu machen und zu Skizzieren. Im Atelier sind später zwei großformatige Ölbilder entstanden.
Bei einem Firmengebäude musste ich 98 alte Industriefenster malen. Das mache ich dann auch nicht mehr allzu freudig, wie ihr euch vielleicht denken könnt.


Jedoch gibt es auch wirklich tolle Projekte, wie zum Beispiel Glasfenster für eine Vinothek in einem alten Kellergewölbe zu entwerfen. Insgesamt sieben Fenster wurden von mir mit Wein- und Footmotiven designed. Klar das ich dort auch gerne essen gehe ... ;-)



Zwischendurch male ich auch immer kleine Blumenaquarelle, die ihr alle von hier kennt. Diese sammle ich und werde irgendwann eine Ausstellung damit machen. 

Ich hoffe, dass euch die kleine, aber sehr persönliche Bild- und Gedankenreise gefallen hat und wünsche euch ein schönes Wochenende!


Bis bald, Eure







Donnerstag, 26. Mai 2011

Holzspule * wooden spool

Heute zeige ich euch ein Geschenk:


Als ich vor kurzem mein Kunstdiplom gemacht habe, haben sich viele Menschen in meiner Umgebung mit mir gefreut. Ich habe sogar ganz persönliche Geschenke erhalten, wie ein Buch über Kindheitserinnerungen und alte Spitzenbordüren, die ich euch schon gezeigt habe.
Von einer Malkursteilnehmerin erhielt ich ein Minigeschenk, dass mich sehr gefreut hat. Ich bekam eine alte Holzspule geschenkt, die noch von ihrer Tante stammt. Ein Blümchen steckte in der Öffnung, als ich es überreicht bekam. 

Ich liebe diese Kleinigkeiten, die in Wirklichkeit große Gesten sind und in denen so viel Liebe und gute Gedanken stecken.



Ich habe ein Spitzenbändchen um die Spule gewickelt und es für diesen Beitrag fotografiert. Danach habe ich es auf den Spiegel in der Diele gestellt, wo die Garnrolle neben alten Fotografien und Kleinkram gut hinpasst. Aber mir fällt bestimmt noch eine bessere Stelle für die alte Holzspule ein.

Hier noch einmal ein herzliches Dankeschön an die liebe Schenkerin, die manchmal auch hier vorbei schaut. Ich habe mich sehr gefreut.



Freut ihr euch oft auch mehr über Kleinigkeiten, als über große Geschenke?




Wer an meinem Diplomthema interessiert ist, kann HIER klicken und einen aktuellen Pressebericht dazu lesen. 



Mittwoch, 25. Mai 2011

Pappmachézahlen * numbers from paper mache

Basteltipp:
 



Neulich habe ich in einem Shop Zahlen aus Pappmaché für sagenhafte ein Euro bekommen. Ihr wisst schon was für einen Shop ich meine..., da kostet alles einen Euro.

Ich wollte die Pappzahlen passend zur mediteranen Wohnzimmerdekoration gestalten. Alte Landkarten als Motive wären schön, aber ich besitze leider keine. Im Internet fand ich unter dem Suchbegriff " historische Landkarten" (Bildersuche, groß) tolle Karten, die ich ausgedruckt habe. 

Als nächstes habe ich Weißleim in ein Schälchen gefüllt und die Pappzahlen damit eingestrichen.Ganz wichtig ist, dass kein Wasser zum Verdünnen genommen wird, da sonst die Ausdrucke ausbluten. Die kleingerissenen Landkarten habe ich auf die Zahlen gelegt und noch einmal reichlich Leim darüber gestrichen. Die überstehenden Ränder habe ich sorgfältig abgeschnitten. Nachdem die Zahlen getrocknet waren, habe ich die Seiten und die Rückwände mit Acralfarbe weiß gestrichen. Wenn man das Ganze wasserfest haben möchte, kann man noch Klarlack darüber geben.Fertig!
 

Die Pappzahlen gibt es auch als Buchstaben im gut sortierten Bastelbedarf und im Kunstgroßhandel. Ich bin total begeistert von der Wirkung und überlege schon, was ich als nächstes mit den Landkarten mache. Ich werde mal beim Trödler vorbei schauen und hoffe dort altes Kartenmaterial zu bekommen. 


Euch wünsche ich viel Spaß beim Nachbasteln und einen wunderbar sonnigen Tag!