Mittwoch, 22. April 2015

Veilchenbrot * violet bread



als ich den heutigen Beitrag schrieb, fragte ich mich, 
was in uns die Sehnsucht nach Ursprünglichkeit weckt.
Nach Biokost, Landleben, Gärtnern, Vintage und Backen.

Ich persönlich merke einfach, 
wie unnatürlich vieles im Leben geworden ist.
Individualität  ist oft unerwünscht und nicht mehr zeitgemäß.
Dabei macht doch gerade das dass Leben erst bunt!

Ich wünsche mir Apfelsorten, die nicht der Norm entsprechen.
Meine Rezepte dürfen gerne jedes Mal eine andere 
Geschmacksnote aufweisen und nicht gleichbleibend wie im Ferigmix.
Ich möchte meine Dekoration und Klamotten so zusammenstellen,
wie es mir gefällt und nicht wie es gerade "en vogue" ist.



Deshalb koche und backe ich auch so gerne.
Dabei kann ich mit den Rezepten spielen, 
Neues probieren und dabei viel lernen.
Oft kochen und backen meine Lieben und ich
 gemeinsam neue Rezepte.
Das macht so viel Spaß und festigt uns.

Letztens habe ich ein neues schwarzes Salz bekommen,
das ich unbedingt einmal testen wollte.
Also schnitt ich das ausgekühlte Brot an, 
bestrich es mit Quark und streute einige Salzkörner darauf.

Da das Auge bekanntlich mit isst,
wurden auch noch einige Veilchenblüten dekorativ verteilt.
Dann wurde das Kunstwerk verkostet.

Es war sooooo köstlich, kann ich Euch sagen!
(Auch wenn ich von den Veilchen nichts schmeckte und
mich frage, ob das Salz wirklich anders war als sonst.)

Aber da die Optik eine so wichtige Rolle spielt,
werde ich unseren nächsten Gästen das Brot auf diese Art servieren.


Warum soll man nur Quark mit Schnittlauch essen,
wenn das Leben auch Veilchen bereit hält?

In diesem Sinne einen bunten Tag,




Kommentare:

  1. ..ich liebe Blüten im oder auf dem Essen und ich würde sofort dieses Kunstwerk von Veilchenbrot essen, ich ess ja auch Kapuzinerkresse auf Brot und das schaut auch toll aus.
    Liebe Grüße Tatjana

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Claudia,ich stimme dir voll zu.
    Allerdings denke ich du hast keine echten Veilchen auf dein Brot gegeben,den die duften so stark,da hättest du wohl was geschmeckt.
    Ich mache mir jedes Jahr Veilchenzucker,der ist aber so intensiv,vorausgesetzt du nimmst die echten Veilchen.
    Ich nehme den Zucker dann zum backen und verfeinern von ganz besonderen Sachen.
    Ich finde Blüten auch schön,zum dekorieren und verschönern einer Speise.
    L.G.Edith.

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Claudia,
    mein Kommentar bezieht sich nicht nur auf diesen Post. Ich danke dir für die vielen schönen Anregungen mit Fotos aus allen deinen Bereichen. Es ist mir immer wieder eine große Freude, deine kreativen Ideen kennen zu lernen und deine ausdrucksstarken Fotos zu betrachten.
    Herzlichen Glückwunsch möchte ich dir auch noch zur Erscheinung deines ersten Buches aussprechen. Das ist bestimmt ein tolles Gefühl, das eigene Werk in den Händen zu halten oder, wie gestern beschrieben, es als Buchtipp in einer Zeitschrift zu finden. Ich sah ihn vor Kurzem im Newsletter von Butinette und habe mich für dich gefreut. Und wünsche dir natürlich viel Erfolg.
    Natürlich wünsche ich dir weiterhin viel Freude bei der kreativen Arbeit.
    Danke nochmals fürs Teilen der Inspirationen und
    herzliche Grüße aus dem Mittelrheintal,
    Renate

    AntwortenLöschen