Kein Sommer in Sicht, aber Urlaub!
Mein Herzallerliebster und ich machen das beste daraus
und erkunden die Heimat.
Heute hatte ich die Idee
Freudenberg zu besichtigen.
Freudenberg liegt im Kreis Siegen-Wittgenstein.
Es ist ein reizvolles Städtchen
mit jeder Menge hübschen Fachwerkhäusern.
Früher (um 1389) gab es dort wohl auch einmal ein Schloß.
Nachdem die Stadt zweimal abbrannte, verwendete man dessen Steine zum Wiederaufbau der Häuser.
Aus diesem Grund findet man
heutzutage kein Schloß mehr in Freudenberg.
Dafür gibt es einen wunderschönen Fotoaussichtspunkt
auf dem Hügel gegenüber der Altstadt.
Wir sind dort über ein
gut begehbares Treppensystem hoch gestiegen
und trafen als erstes einen Japaner,
der für einen Tag das Städtchen besichtigte.
Viele Japaner, Dänen und Niederländer
besichtigen übrigens diesen reizvollen Ort.
Nun nehme ich Euch mit in die vier kleinen Straßen,
die hintereinander aufgereiht am Hang liegen.
Die Häuser stehen unter Denkmalschutz,
was gut zu verstehen ist.
Die Bewohner haben sich zwischen den Häusern,
auf engstem Raum, kleine Gartenoasen geschaffen.
Wir kamen uns wie in einem Freilichtmuseum vor,
nur das es bewohnt wird.
Zwischen den Straßen gibt es
auch einige Querverbindungen.
Diese werden als Sitzmöglichkeit
der Hausbewohner genutzt.
Viele Bewohner haben einen grünen Daumen
und ein Händchen für Gartendekoration.
Überall gibt es Miniterassen, Pflanzkübel,
Bänke und Obstbäume.
Man hat das Gefühl, dass jede Möglichkeit
etwas zu pflanzen, genutzt wird.
Schaut nur wie üppig die Clematis
zwischen den Fachwerkhäusern blüht.
Dieser Garten vor einem Haus besteht
eigentlich nur aus Kübelpflanzen und Antiquitäten.
eigentlich nur aus Kübelpflanzen und Antiquitäten.
Das lässt jedes Shabby-Chic-Herz höher schlagen, oder?
Wenn man sich die Fachwerkhäuser genauer anschaut,
entdeckt man tolle Türen mit reichen Verzierungen.
Es macht richtig Freude
durch die alten Gassen zu schlendern.
durch die alten Gassen zu schlendern.
Auch ein paar kleine Geschäfte
haben wir uns angeschaut.
Eine Maleratelier, ein Holzgeschäft und einen Antikladen.
Dort fand ich eine antike Holzschaufel.
Der Laden trägt den klangvollen Namen:
Vergangene Zeiten!
Übrigens entdeckt man beim genauen Hinschauen
witzige Strickhüllen an den Straßenlaternen.
Hier waren Strickwütige sehr aktiv.
Auch die Sonne lässt sich manchmal
in dem kleinen Städtchen blicken.
Das lässt alles gleich noch einladender wirken.
Freudenberg ist wirklich einen Ausflug wert,
wenn man alte Häuser und Ruhe mag.
Es ist wie eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit.
Man kann den Ort aber gut mit einer Besichtigung
von Siegen oder Olpe verbinden.
Beide Orte liegen direkt "um die Ecke".
Kurz bevor wir unseren Parkplatz wieder erreichen,
habe ich aber noch ein richtiges "Schätzchen" entdeckt.
Den Einrichtungsladen "SOWOHNEICH".
Erst vor einigen Wochen eröffnete
Anke Otterbach ihren Laden.
Darin gibt es tolle Dekoobjekte
und Wohnaccessoires für jedes Budget.
Wir haben natürlich auch etwas gefunden!
Damit ist unser Kuztrip nach Freudenberg zu Ende.
Es geht zurück zum Parkplatz,
der von blühenden Linden gesäumt ist.
Diese duften herrlich süß nach Sommer.
Wir haben einen wundervollen Urlaubstag
in der Heimat genossen.
in der Heimat genossen.
Ich hoffe Euch hat der Ausflug
ebenso gefallen wie uns.
Bis bald,










































