Sonntag, 17. Juli 2016

Von alten Zeiten * good old days


Kein Sommer in Sicht, aber Urlaub!

Mein Herzallerliebster und ich machen das beste daraus
und erkunden die Heimat.

Heute hatte ich die Idee 
Freudenberg zu besichtigen.


Freudenberg liegt im Kreis Siegen-Wittgenstein.
Es ist ein reizvolles Städtchen
mit jeder Menge hübschen Fachwerkhäusern.

Früher (um 1389) gab es dort wohl auch einmal ein Schloß.
Nachdem die Stadt zweimal abbrannte, verwendete man dessen Steine zum Wiederaufbau der Häuser.

Aus diesem Grund findet man 
heutzutage kein Schloß mehr in Freudenberg. 

Dafür gibt es einen wunderschönen Fotoaussichtspunkt
auf dem Hügel gegenüber der Altstadt.

Wir sind dort über ein 
gut begehbares Treppensystem hoch gestiegen
und trafen als erstes einen Japaner, 
der für einen Tag das Städtchen besichtigte.

Viele Japaner, Dänen und Niederländer
besichtigen übrigens diesen reizvollen Ort.


Nun nehme ich Euch mit in die vier kleinen Straßen,
die hintereinander aufgereiht am Hang liegen.

Die Häuser stehen unter Denkmalschutz,
was gut zu verstehen ist.

Die Bewohner haben sich zwischen den Häusern,
auf engstem Raum, kleine Gartenoasen geschaffen.


Wir kamen uns wie in einem Freilichtmuseum vor,
nur das es bewohnt wird.

Zwischen den Straßen gibt es 
auch einige Querverbindungen.

Diese werden als Sitzmöglichkeit 
der Hausbewohner genutzt.


Viele Bewohner haben einen grünen Daumen 
und ein Händchen für Gartendekoration.

Überall gibt es Miniterassen, Pflanzkübel,
Bänke und Obstbäume.


 Man hat das Gefühl, dass jede Möglichkeit
etwas zu pflanzen, genutzt wird.

Schaut nur wie üppig die Clematis 
zwischen den Fachwerkhäusern blüht.


Dieser Garten vor einem Haus besteht
eigentlich nur aus Kübelpflanzen und Antiquitäten.

Das lässt jedes Shabby-Chic-Herz höher schlagen, oder?


Wenn man sich die Fachwerkhäuser genauer anschaut,
entdeckt man tolle Türen mit reichen Verzierungen.

Es macht richtig Freude 
durch die alten Gassen zu schlendern.


 Auch ein paar kleine Geschäfte 
haben wir uns angeschaut.

Eine Maleratelier, ein Holzgeschäft und einen Antikladen.
Dort fand ich eine antike Holzschaufel.

Der Laden trägt den klangvollen Namen:
Vergangene Zeiten!


Übrigens entdeckt man beim genauen Hinschauen
witzige Strickhüllen an den Straßenlaternen.

Hier waren Strickwütige sehr aktiv.

 
Auch die Sonne lässt sich manchmal
in dem kleinen Städtchen blicken.

Das lässt alles gleich noch einladender wirken.


Freudenberg ist wirklich einen Ausflug wert,
wenn man alte Häuser und Ruhe mag.

Es ist wie eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit.
Man kann den Ort aber gut mit einer Besichtigung 
von Siegen oder Olpe verbinden.

Beide Orte liegen direkt "um die Ecke".


Kurz bevor wir unseren Parkplatz wieder erreichen,
habe ich aber noch ein richtiges "Schätzchen" entdeckt.

Den Einrichtungsladen "SOWOHNEICH".


Erst vor einigen Wochen eröffnete 
Anke Otterbach ihren Laden.

Darin gibt es tolle Dekoobjekte 
und Wohnaccessoires für jedes Budget.

Wir  haben natürlich auch etwas gefunden!


Damit ist unser Kuztrip nach Freudenberg zu Ende.

Es geht zurück zum Parkplatz, 
der von blühenden Linden gesäumt ist.
Diese duften herrlich süß nach Sommer.

Wir haben einen wundervollen Urlaubstag 
in der Heimat genossen.
Ich hoffe Euch hat der Ausflug 
ebenso gefallen wie uns.

Bis bald,





Samstag, 16. Juli 2016

Gold * gold



Ihr hattet mich gebeten
hier das Pfingstrosenbild zu zeigen,
wenn es fertig ist.

Diesem Wunsch komme ich heute nach.

Ich habe das Gemälde im Gästezimmer fotografiert,
weil ich Euch gleich noch ein neues Kissen zeigen möchte.


Das Kissen ist aus der neuen H&M HOME Kollektion.
Besser gesagt es "war" aus der neuen Kollektion. 
Scheinbar ist es schon vergriffen,
denn es ist nicht mehr im Shop zufinden.

Das Kissen passt toll zu der schwarz goldenen Ananas
und dem goldenen Schädel, von letztens.

Die Mischung von Grautönen mit Gold 
mag ich zur Zeit einfach total gerne.

Typografische Objekte finde ich auch klasse und
das Kissen ist wie geschaffen für reiselustige Menschen.

Eigentlich kaufe ich lieber in Läden vor Ort,
aber bei so schönen Dingen werde ich einfach schwach. 


Auch die Papier-Servietten in gold-weiß 
sind aus der Kollektion.

Für knapp zwei Euro wanderten sie 
gleich mit in den Warenkorb.
Außerdem erwarb ich noch 
eine dunkelgraue Leinentischdecke.
 
Zu einem weißen Service 
sehen die Neuzugänge bestimmt sehr edel aus.


Ich wünsche Euch eine schöne Restwoche,



Dienstag, 12. Juli 2016

gemütliche Tage * lazy days



Auch wir im Sauerland hatten endlich mal einen Hauch von Sommer!

Das haben wir ausgiebig genossen.

Da wir so viele Talsperren im Umkreis haben,
können wir uns aussuchen, 
wo wir einen Tag am Wasser vebringen möchten.

Aber gerade die Abendstunden sind dort besonders schön.
 


Dann wird es ruhig am Ufer 
und eine ganz besondere Stimmung breitet sich aus.

Ich brauche gar nicht an einen norwegischen Fjord
oder einen italienischen Lagozu reisen,
denn auch bei uns ist eis traumhaft schön.

Aber leider nur einmal im Jahr......
an einem Wochenende (lach).


Die blaue Stunde hat auch bei uns etwas, oder?




 


Freitag, 8. Juli 2016

Anleitung: Selbstgenähte Girlande als Sommerdeko* summerdeco



Wenn ich morgens schon früh aufwache,
trinke ich eine gute Tasse Tee 
und durchstöbere Blogs.

Dabei entdeckt man immer so viel Neues.
So ging es mir auch letztens, 
als ich durch Umwege auf den Blog
Living&Green landete.



Ich sah eine wunderschöne Idee 
mit einer Wimpelkette 
und romantischer Wäsche "en mineature".

Sofort war ich in diese 
zauberhafte Inspiration schockverliebt.




Da ich sowieso noch einen Vorhang nähen wollte,
entschloss ich mich dazu,
 die "Miniwäsche" direkt mit zu nähen.

Ich habe alles aus dem Kopf zugeschnitten,
deshalb gibt es leider kein Schnittmuster.



Ich wählte drei verschiedene Stoffe 
in Naturfarben dafür aus. 

Anschließend schnitt ich daraus die Wäsche zu.
Die Wäschestücke werden mit einem
Zickzackstich am Rand versäubert.

Die obere Kante wird so umgeschlagen 
und vernäht, dass die Schnur hindurch passt.

*

In meinem Stofffundus entdeckte ich 
auch noch antike Wäschespitze 
und jede Menge alte Knöpfe.



Wenn die Spitze und Knöpfe
angenäht sind, müssen die
Wäschestücke nur noch aufgefädelt werden.

Danach kann die ungewöhnliche
Wimpelkette befestigt werden.




Die Wäscheleine sieht wunderbar nostalgisch aus, oder?
Sie ist ein wahrer Blickfang im Garten
auf der Terrasse oder dem Balkon.

Sie wirkt so duftig und leicht,
wenn die winzigen Kleider und Hosen
im Sommerwind flattern.

Natürlich könnt Ihr die Wäschestücke auch häkeln.

Kunterbunt wirkt die Girlande 
bestimmt besonders fröhlich.

Ich glaube, dass diese Idee bei Euch 
ebenso gut ankommt, wie bei mir, oder?





Dienstag, 5. Juli 2016

leichte Meeresbrise * ocean breezes





Ich möchte Sonnenschein auf meiner Haut spüren, 
Sand soll meine Zehen kitzeln
und eine Meerbrise mit meinen Haaren spielen...

Träumen darf man doch!

In diesem Jahr komme ich nicht ans Meer, leider.

Was macht Frau dann?
Sie holt sich das Meer nach Hause!

Mit einigen maritimen Dekostücken 
ist das schnell geschehen.


In diese Lampe (Möbelhaus) habe ich mich sofort verliebt.
Sie passt hervorragend zur restlichen Deko
und hat so was edles.

Die Minilichterkette, die Muscheln 
und die Seesterne gab es im Depot.

Abends wirkt die Beleuchtung sehr stimmungsvoll,
wenn es mal nicht bei uns regnet 
und wir draußen sitzen können!
 

Die Unterlage habe ich vor langer Zeit
im dänischen Bettenlager ergattert.

Sie bringt sofort eine leichte Stimmung ins Gesamtbild.


Bei "Zara home" fiel mir diese tolle Quaste ins Auge.
 
Sie hängt seitdem am Griff unserer Wohnzimmervitrine.
Ich mag die Muschelbänder sehr.

 
 Etwas Geschirr darf natürlich auch nicht fehlen.

Die tolle Fischkeramik fand ich im KIK für wenig Geld.

Die Krabbe habe ich vor langer Zeit
aus einem Möbelshop aus Hamburg mitgebracht.

Die Koralle im Hintergrund ist aus dem Depot.


All diese Dinge gesellen sich nun zu den schönen Stücken,
die ich in den letzten Jahren  zusammen gesucht habe.


 Jetzt fühle ich mich fast wie am Meer.

Das mit der Sonne klappt hoffentlich auch noch irgendwann...
 







Freitag, 1. Juli 2016

schnelle Scones * fast scones





Manchmal kündigen sich unerwartet Gäste an
und man möchte schnell noch etwas Besonderes 
auf den Tisch bringen.

Deshalb habe ich gerade im Sommer 
immer einen fertigen Bisquitboden auf Vorrat.
Außerdem befinden sich Tiefkühlbeeren im Gefrierschrank.

Kommt Besuch, muss es schnell gehen:

Mit einer Espressotasse steche ich Kreise aus dem Bisquitboden aus.
Diese werden längs halbiert und anschließend
mit pürrierten Beeren und griechischem Joghurt bestrichen.


Danach werden die Böden wieder aufeinander gelegt
und noch einmal mit Joghurt bestrichen.

Dann garniert man die Minitörtchen 
beispielsweise mit Erdebeeren und Zitronenzesten.
Aber auch Heidel- oder Brombeeren sehen toll aus.

Das ergibt ein tolles Farbspiel.


Der Clou bei den heutigen
 "schnellen Scones" ist aber der Zucker.

Genauer gesagt ROSENZUCKER!

Von einer Freundin bekam ich selbst gemachten 
Duftrosen-Birkenzucker geschenkt.

Wenn man daran schnuppert, fühlt man sich
in einen englischen Rosengarten versetzt! 

Diese Kostbarkeit wird über die Törtchen gestreut.
(Natürlich geht auch jeder andere Zucker)


Dann darf angerichtet werden.

Alles was "very british" ausschaut,
kommt mit auf den Tisch.

Welch ein Glück, dass ich jetzt das tolle Geschirr
mit den Vintagerosen von la Casetta habe.
Es passt perfekt zum Teatime-Thema.


Meine Nachbarin und ihre Tochter 
durften später die Törtchen vekosten.

Eine schöne Plauderei kam zustande
und der Nachmittag ging schnell herum.


Also, wenns schnell gehen soll,
könnt Ihr diese Köstlichkeiten schnell zaubern,
ohne backen zu müssen.

Keep calm and drink tea!




PS: Vielen lieben Dank für die 
zahlreichen Kommentare zu meinem letzten Post!!!