Hallo meine Lieben, da bin ich wieder!!!
Meine Auszeit ist beendet,
Mich haben die vielen Mails gefreut,
die deshalb bei mir eingegangen sind.
die deshalb bei mir eingegangen sind.
Ich habe die kurze Pause gebraucht,
weil ich mittlerweile zwei Jobs habe
weil ich mittlerweile zwei Jobs habe
und da bleibt natürlich weniger Zeit übrig.
Ich arbeite als Food-Stylistin und Fotografin.
Eine tolle Arbeit, in der ich genauso aufgehe
wie als Künstlerin.
wie als Künstlerin.
Die letzten Tage habe ich auf einer Reise verbracht,
von der ich euch heute gerne etwas zeigen möchte.
Was meint ihr wo diese Weinberge sein könnten?
Das ist im Dourotal, im Nordosten Portugals!
Es ist ein Weinanbaugebiet
inmitten einer lieblichen Hügellandschaft.
inmitten einer lieblichen Hügellandschaft.
Die Trauben werden überwiegend für die Portweinherstellung verwendet.
Überall an den Berghängen kann man die großen Namen
wie Sandemann, Tylors und Grahams lesen.
Um dorthin zu kommen, sind wir nach Porto geflogen.
Das ist Portugals zweitgrößte Stadt.
Vom Flughafen aus sind mein Herzallerliebster und ich
mit einem Mietwagen in Richtung Douro aufgebrochen.
Auf unserem Weg dorthin kamen wir an den
großen Waldbrandflächen des vergangenen Sommers vorbei.
Große Gebiete fielen den Flammen zum Opfer,
wie hier im Hintergrund.
Dadurch haben viele Menschen
ihre Lebensgrundlage verloren.
ihre Lebensgrundlage verloren.
Kurz vor dem Douro Fluß kamen wir an diesen
ungewöhnlichen Bauten vorbei.
Es waren einmal kleine Vorratshäuser für das Tierfutter,
um es vor Wölfen und Plünderung zu schützen.
Man sieht sie noch oft in den kleinen Dörfern.
Im Dourotal fährt man am Flußlauf vorbei
und kann in einem der weißen Dörfer pausieren.
Wir haben uns mit Tapas verwöhnen lassen,
die wir dierkt am Wasser genießen durften.
Die tolle Aussicht bekamen wir gratis dazu!
Im Oktober sind nur wenige Touristen unterwegs,
und oft waren diese auf den Bootstouren unterwegs.
Auf dem Douro gibt es keinen großen Schiffsverkehr,
außer den wenigen Ausflugsschiffen.
Alles ist noch sehr ursprünglich.
Wir haben dann irgendwann den Flußlauf verlassen
und sind durch die Berge in Richtung Nationalpark gefahren.
Die Straßen sind übrigens sehr gut ausgebaut.
Gegen Abend haben wir immer per Handy
irgendwo ein Hotelzimmer gebucht.
Das ist heutzutage ja richtig einfach geworden.
Oftmals haben wir uns in kleinen Dorf-Supermärkten
einen Laib Käse, etwas Brot und Oliven gekauft
und haben unterwegs im Sonnenuntergang gepicknickt.
Danach sind wir in aller Ruhe zum Hotel gefahren.
Das Frühstück nahmen wir meistens in kleinen
Patisserien in Hotelnähe ein.
Wir lieben es zwischen Einheimischen zu sitzen und
die Leute und deren Gewohnheiten mitzuerleben.
(Für einen Kaffee bezahlten wir hier lediglich 0,60 Euro.)
Die Sonne und der Nebel verwndelten die Landschaft
in ein grandioses Gemälde.
Erinnerungen an die Toskana wurden wach.
Wir brachen in Portugals höchstes Gebirge auf,
der Serra da Estrela.
Fast 2000 Meter hoch ist dieses Gebirge.
Da die Wolken am Morgen so tief hingen,
konnten wir nicht viel sehen.
Die bizarren Granitbrocken und der Nebel
tauchten alles in eine mystische Stimmung.
Gerade das fand ich unbeschreiblich schön.
Es herrschte absolute Stille dort.
Nach jedem Felsbrocken kamen andere Ansichten,
die mich an Norwegen erinnerten.
Die Farbe waren gedämpft,
ebenso die Geräusche.
Ich konnte gar nicht genug bekommen
von dieser Stimmung!
von dieser Stimmung!
Dann ging es weiter ins Gebirge.
Unser Weg schlängelte sich langsam bergauf
und immer tiefer in den Nationalpark hinein.
Wir passierten viele Bergdörfer auf guten Straßen
und kamen an herrlichen Wäldern vorbei.
Die Heide blühte am Wegesrand
und verlieh der Landschaft etwas Liebliches.
Unser Weg führte zu einem Bergdorf namens Piodao.
Das Dorf zählte zu den zehn "Aldeias Históricas".
Das sind sehr alte Dörfer,
deren Infrastruktur gefördert werden soll.
Piodao war sehr interesant und unglaublich verwinkelt.
Ich habe nur eine Fotocollage davon gemacht.
Beeindruckt hat mich dort eine sehr alte Frau,
die einen Berg von Farnkraut (Tierfutter!?)
auf dem Rücken über die steilen Wege schleppte.
Alles wirkte sehr idyllisch undwild romantisch,
jedoch nur auf den ersten Blick.
Hier erahnt man, wie beschwerlich das Leben
für die Bewohner sein muss.
Von Piodao aus führte uns unser Weg
an einengroßen Stausee
an einengroßen Stausee
am Rande des Nationalparks.
Hier suchten wir uns wieder ein Hotel.
Vom Balkon unseres Zimmers aus
hatten wir einen grandiosen Panoramablick.
Nach einem hervorragendem Abendessen im Hotelrestaurant
und einer ruhigen Nacht erkundeten wir am nächsten Morgen die Umgebung.
Dabei stießen wir auf unsere erste Korkeiche.
Noch dazu war diese frisch geschält
und leuchtete in warmem Rot.
Die Korkeichen faszinierten ich.
Im Laufe des Tages erkannten wir,
dass das halbe Land aus Korkeichenfarmen besteht.
Hier habe ich ein Stück der Rinde für euch fotografiert.
Kork ist ja zum Glück wieder voll im Trend
und das ist sehr wichtig für die Korkeiche.
Die Korkeiche, ist nämlich der
einzige Baum,
dessen Rinde man am lebenden Stamm ernten
kann,
ohne dass er anschließend stirbt.
Eine regelmäßig (ca. alle 10 Jahre
abgeerntete Korkeiche)
bildet dickere
Korkmasse und bindet in der Rinde
fünfmal mehr CO2 als andere Bäume.
Außerdem wird der Baum so resistenter gegen Feuer.
Kork hat zudem eine viel bessere Umweltbilanz
als die neumodischen Aluschraubverschlüsse.
Also für mich gehört ein Korken in die Flasche,
jetzt erst recht!
Vom Norden Portugals ging es dann für uns
an die Südküste - die Algarve.
Davon berichte ich ein anderes Mal.
Ich hoffe euch hat die kleine Reise
genauso gefallen wie uns.
Bis bald,







































