Dienstag, 24. Mai 2011

Gänseblümchen * Daisy´s

Heute zeige ich euch


Von meiner Schwester bekam ich das wunderschöne Stickmagazin "Frühlingsboten" von acufactum geliehen.
Darin fand ich eine zarte Stickerei mit Gänseblümchen, die ich noch am selben Tag nach gearbeitet habe. Ich mag die kleinen Gänseblümchen sehr, denn sie erinnern mich an meine Kindheit. Kennt ihr auch noch die Blumenketten, die man sich aufgefädelt hat und sich wie eine Elfe vorkam?

Ich erinnere mich noch genau!




Ein kleines Sträuschen der Wiesenblumen ist noch mit ins Haus gekommen. In einem alten Kuchenförmchen kommen sie wunderbar zur Geltung und sehen etwas Vintage aus, wie ich finde.

Manchmal bekomme ich einfach Lust etwas zu sticken, obwohl ich noch gar nicht genau weiß, wozu ich es später einmal verwende. Geht euch das auch manchmal so? Mir geht es oft so. Irgendwann fällt mir dann etwas sinnvolles dazu ein. Hoffentlich habe ich bald eine schöne Idee zu der Gänseblümchenstickerei ...





Sonntag, 22. Mai 2011

himmlische Erdbeeren * heavenly strawberries

Endlich wieder Erdebeeren aus Deutschland!


Wenn ich aus dem Malstudio komme,
springe ich meistens noch schnell in den nahe liegenden Supermarkt.
Dort habe ich kürzlich die ersten deutschen Erdbeeren bekommen.


Schnell wurde ein Tortenboden damit belegt und
anschließend meine Lieben damit überrascht.

 
Nachdem wir ausgiebig das Kartenspiel KANASTA gespielt haben,
ließ sich jeder die köstlich aromatischen Tortenstücke schmecken.


Ich mag es, wenn etwas grünes auf der Torte ist.
Grün ist die Komlementärfarbe von Rot und bringt diese zum Leuchten.
Die Erdbeeren sehen dann noch verführerischer aus, wie ich finde.


Bald möchte ich wieder einen beelgten Tortenboden machen.
Vielleicht streiche ich dann zuerst etwas Vanillepudding auf den Boden und 
lege die roten Früchte darauf.
Erdbeeren sind in allen Variationen köstlich
 und echte Frühsommerkinder!





Samstag, 21. Mai 2011

Überraschungsblumen * surprise flowers

Akelei



Für mich ist die Akelei eine Überraschungsblume, weil sie in jedem Jahr die Farben wechseln. Da wo im vergangenen Jahr eine weiße Akelei stand, ist jetzt eine Violette zu finden und im kommenden Sommer vielleicht eine rosafarbige Blume. 
Außerdem erinnert mich die Akelei an meine Oma, denn in ihrem Garten wuchs auch Akelei. Heute habe ich unterschiedliche Blüten im Garten abgeschnitten und ins Haus geholt.


Ich habe kleine Fläschchen mit Wasser gefüllt und diese mit Spitzenbändern und kleinen Anhängern verziert. Anschließend habe ich die Flaschen in Backförmchen gestellt, die auf einem alten Kuchengitter standen.




Ohne die Förmchen sah es zwar auch schön aus, aber mit ihnen fand ich es wesentlich romantischer. Diese einfache Tischdekoration, die sich auf unserem Balkon befindet, sieht zauberhaft aus und versprüht einen ländlichen Charme. 

Leider ist die schwarze Akelei aus meinem Garten verschwunden. Darüber bin ich etwas traurig. Aber vielleicht bekomme ich einige Samen geschenkt und ich habe in zwei Jahren wieder Freude daran.

Meine Balkonkastenbepflanzung habe ich heute auch in Angriff genommen. Sie ist Weiß mit Rosa und etwas Pink ausgefallen. Sehr feminin sieht es in diesem Jahr aus, nachdem im vergangenen Jahr Blau mit Weiß vorherrschte. Es gefällt uns allen gut.


Meine Tochter hat mir übrigens gerne als Handmodell zur Verfügung gestanden. Von ihr stammt auch die Idee mit den Wassertropfen. Sie ist ganz schön kreativ geworden.

Habt ihr übrigens schon die Schwebfliege auf einem der Fotos entdeckt?


Freitag, 20. Mai 2011

Bloggertreffen * Meeting

Heute ein Spaziergang durchs bergische Land


Hallo ihr Lieben, ich möchte euch heute Bilder von einem gemeinsamen Spaziergang mit Bloggerkollegin Petra von Papierwunder zeigen. 

Wir haben uns am Vorbecken der Aggertalsperre (Bergisches Land) getroffen und sind dann einen Rundweg oberhalb der Talsperre durch den Wald gegangen. Dabei haben wir beide eine Menge Fotos von dem gemacht, die ihr euch hier anschauen könnt.


Sanft schlängelt sich ein Weg durch die saftigen Wiesen den Berg hinauf. Dieser führt nach Lieberhausen, einem winzigen Dorf, in dem eine urige Kirche steht und man im Restaurant köstliche bergische Waffeln essen kann. 
Wir sind allerdings vorher auf einen Rundweg abgebogen :-(

 

Unser gemeinsames LAND ART Kunstwerk " LOVE FOR YOU" , das wir auf der Straße drapiert haben, wurde später noch von einigen Sportlern begutachtet
Wir konnten es von weiter oberhalb der Wiese gut beobachten.


Als wir die Wiesen hinter uns gelassen hatten, begann ein Buchenwald, der ein herrlich grünes Frühlingskleid trug. Das Licht der Morgensonne durchflutete den Wald und tauchte die Landschaft in ein zartes Licht.


Da Petra und ich alle fünf Meter stehen blieben, um zu fotografieren, dauerte der Rundgang doppelt so lange wie sonst üblich.



An einer Stelle im Tannenwald gab es große schwarze Waldameisen. Kurze Zeit später entdeckten wir einen Ameisenhaufen. Petra wollte diesen unbedingt fotografieren, hockte sich davor und machte Fotos.
Ich ging schon langsam weiter und achtete darauf nicht stehen zu bleiben, weil die Ameisen einen Teppich auf dem Waldboden bildeten. Als Petra mit dem Foto fertig war, krabbelten die Waldbewohner schon ihre Oberschenkel hinauf. Wir gingen zügig weiter, aber die Ameisen wurden nicht weniger. Insgesamt sieben Ameisenhaufen haben wir auf ca.50 Metern gezählt.


Als wir oben am Berg angekommen waren, öffnete sich der Blick und wir konnten diese herrliche Aussicht in Richtung Sauerland genießen. Auf der grünen Fläche rechts neben dem Gewässer erkennt man den Weg , den wir anfangs durch die Wiesen genommen haben.


Als wir den Höhenzug hinter uns gelassen haben, ging es recht schnell bergab und wir erreichten wieder unseren Ausgangspunkt an der Aggertalsperre. Am Vorbecken gibt es ein schönes Waldfreibad. Wenige Häuser stehen hier nur und wir entdeckten sogar Schafe.
Am Hauptbecken der Aggertalsperre kann man segeln, paddeln und radeln.



Zum krönenden Abschluss machte wir noch einen kleinen Abstecher zum Schloss Baddinghagen. Es ist ein privates Schloss und sehr versteckt gelegen.


Nach dem Treffen ging es wieder heim, schnell ein Mittagessen für die Lieben zaubern und dann ab ins Malstudio. So einen Morgenspaziergang wollen wir bald wiederholen, haben Petra und ich beschlossen.

Dann nehmen wir euch gerne wieder mit. Petra zeigt heute übrigens heute auch Fotos dieses gemeinsamen Rundwegs durchs bergische Land.

Einen schönen Start ins Wochenende wünsche ich euch hiermit,


Mittwoch, 18. Mai 2011

Fenster * window

OHNE
DURCHBLICK



Als ich den Anruf bekam, konnte ich es kaum glauben. Schon als ich es das erste Mal erblickte, habe ich mich unsterblich darin verliebt.Und nun sollte ich es bekommen ...

Unglaublich!

Ich erzähle hier von einer E-mail und dem nachfolgenden Anruf meiner Freundin, die mir ein uraltes Fenster aus ihrem Elternhaus schenken wollte. Natürlich wollte ich es haben. 

Meine liebe Freundin brachte mir das gute Stück kurze Zeit später vorbei. Ich habe es auf ein Regal auf unseren Balkon gestellt. So klein wie es ist, es hat ein ordentliches Gewicht. Ich habe ein Stück Gardine hinter der Fensterscheibe befestigt. Ich finde, das sieht viel hübscher aus.


Am Fensterhebel, der schon sehr verwittert ist, habe ich meine Schere gehängt. Jetzt habe ich sie schnell zur Hand, wenn ich etwas abschneiden möchte.
Mediterane Küchenkräuter und ein Zitronenbaum umrahmen das alte Fenster. Einen Olivenbaum habe ich am selben Tag auch noch günstig ergattern können. Jetzt erfreue ich mich täglich an dem Anblick, ohne jedoch einen wirklichen Durchblick zu haben.        ;-)