Dienstag, 13. Oktober 2015

Wenn die Blätter treiben * when falling leaves dance





Herbsttag



Herr, es ist Zeit. 

Der Sommer war sehr groß.

Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,

und auf den Fluren lass die Winde los.



Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;

gib ihnen noch zwei südlichere Tage,

dränge sie zur Vollendung hin und jage

die letzte Süße in den schweren Wein.



Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.

Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,

wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben

und wird in den Alleen hin und her

unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.







Autumn Day(Klick)...



Freitag, 9. Oktober 2015

Alte Knöpfe * Vintage buttons



Gleich mehrere Knopfsammlungen 
habe ichvererbt bekommen. ;-)

Doch was macht man mit Unmengen
von alten Perlmutt- und Wäscheknöpfen?

Da ich mir direkt "künstlerische" Gedanken mache,
wurden die schönsten Knöpfe in ein Bild integriert. 

Aber schaut selber:


Dazu wurde Farbe auf eine Malplatte gespachtelt,
die Knöpfe in Herzform aufgeklebt und Worte aufgepinselt.

Gabeln vom Flohmarkt 
wurden gebogen und als Haken angebracht.

Der Rand wurde mit alter Spitze verziert.
Eine historische Büroklemme dient als Aufhängung.


Dieses Schild im Shabby-Look
passt wunderbar zum Landhausstil.
Die alte Knopfsammlung wird auf diese Weise
reizvoll zur Schau gestellt!

Weitere Schilder und Bilder im Landhausstil
zum Selbermalen, findet Ihr in meinem Buch (KLICK).




Dienstag, 6. Oktober 2015

Stempel und Co. * stamps and more




Bisher habe ich meine diversen Stempel und Scrapbookutensilien
in Boxen und Schubladen auf unsere sämtlichen Zimmer verteilt.
Das ist nervig, denn ich bin immer auf der Suche 
nach den gerade fehlenden Teilen.



Da wir ja Töchterchens Zimmer neu einrichten, 
war ich beim Möbelschweden um KALLAX zu holen.
In der Schreibwarenecke fand ich dann die tolle Aufbewahrung
namens GLASTIROR für meine Stempel (ohne Hüllen),
für Masking Tapes und Kleber, Scheren und Klebepads etc.



Wäre die Schubladenaufbewahrung nur zwei Millimeter kleiner, 
würden sogar zwei Kästen übereinander ins Regal passen.
Schade, aber ich freue mich auch schon über eins davons.

Dann stell ich eben noch eine Kiste darauf,
in der alle Bänderrollen wohlgeordnet sortiert sind.


Ich habe das Kallax Regal mit vier Schubladen 
und zwei Türen genommen.
Im unteren Regalboden stehen zusätzlich zwei schwarze Stoffboxen.

Endlich hat das Chaos ein Ende.

Sämtliches Bastel- und Kreativzubehör ist jetz an einem Ort
und "Frau" hat viele Schubladen in den anderen Zimmern frei.
Darüber freue ich mich unglaublich!


Nachdem ich das Regal mit Schraubendreher und Suppenkelle
aufgebaut habe.....

äh...ja....Suppenkelle. 
Ich habe keine Lust gehabt in den Keller zu gehen. 
Hat übrigens gut funktioniert.
Improvisation ist alles!

Danach kam gleich die Deko dran.
Ich mag zur Zeit Hirsche, wie ihr unschwer erkennen könnt. ;-)
 
Der Herzallerliebste bekommt auch bald eine Büroecke.
Von Weiß konnte ich ihn nicht überzeugen, aber von farbig abbringen.
Er nimmt jetzt schwarz-braune Möbel mit weißen Akzenten. 

Wie der restliche Raum aussieht, zeige ich euch demnächst.
Bis dahin eine gemütliche Herbstzeit.


 

Übrigens: Dieser Beitrag ist keine Kooperation!


Westfälischer Kartoffelkuchen * potato cake




Wenn es langsam kälter wird, steht ein Rezept 
ganz oben auf meiner To-do-Liste:

Westfälische Potthucke!

Oft laden wir dann Gäste zu uns ein,
denn dieses Gericht kann man hervorragend am Vortag zubereiten.


Das was im Topf hockt
Im Schutz geriebener Kartoffeln „hockt“ eine gute Wurst im „Pott“. Potthucke oder auch Puffert genannt, ist das klassische Kartoffelgericht aus meiner Heimat, dem Sauerland, das bei großen Festen serviert wird. Auch im Sieger-und im Bergischen Land ist es beheimatet. Daher gibt es kein Einheitsrezept, von Ortschaft zu Ortschaft ist es unterschiedlich. Früher war es eine Arme-Leute-Essen, heute findet man es sogar wieder auf den Speisekarten von gehobenen Restaurants. In sogenannten „Potthucke-Clubs“ sitzt zusammen, isst Potthucke und zwecks besserer Bekömmlichkeit trinkt man Bier und Korn dazu.    
                                                                                                                            
Ich habe hier ein altes Rezept von Ulli für Euch:

1000g Kartoffel(n),roh 
375g Kartoffel(n), gekocht 
2 Eier
100g Speck, mager, geräuchert 
 2Mettwürstchen
Salz und Pfeffer  
6 EL Butter

Zubereitung:
Rohe und gekochte Kartoffeln reiben und mit Eiern, Salz und Pfeffer vermischen. Den geräucherten Speck in kleine Stücke schneiden und auslassen.
Ofen auf 160 Grad vorheizen. Eine Kastenform (25 cm Länge) mit Backpapier auslegen.            
Die Masse zur Hälfte in die Kastenform füllen. 
Die Speckwürfel und die Mettwürste darauf geben. 
Die restliche Kartoffelmasse darüber verteilen. Den Boden der Form mehrmals auf den Tisch stoßen, damit sich der Teig schön setzt. Die Potthucke im Backofen 2,5 bis 3 Stunden garen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.

Potthucke erkalten lassen, auf ein Küchenbrett stürzen und das Backpapier entfernen. Die Potthucke mit einem scharfen Messer in dicke Scheiben schneiden und in einer gebutterten Pfanne anbraten.
Serviert die Potthucke mit Schwarzbrot und Rübensirup, oder/und mit einem grünen Salat.



Das Anbraten der Potthuckescheiben mache ich
kurz bevor die Gäste kommen.
(Also auch ruhig einen Tag nach dem Backen im Ofen.)
Ich brate die Scheiben nacheinander an und
halte sie im Backofen bei 50 Grad warm,
bis die Gäste am Tisch Platz genommen haben.

Besonders schön sehen die Scheiben aus,
wenn man sie in einer Grillpfanne mit wenig Öl anbrät.

Das Gericht ist dann nicht so fetthaltig, 
denn normalerweise schwimmt Potthucke im heißen Fett.


Das ist das einzige traditionelle Gericht,
was ich aus meiner Gegend kenne.

Ich möchte dieses Rezept aufrecht erhalten,
denn das bedeutet ja auch ein wenig "Heimat".

Unsere Gäste freuen sich jedes Mal 
wenn ich zur "Potthucke" einlade.

Was ist bei Euch ein  traditionelles Gericht?
 





Samstag, 3. Oktober 2015

DIY neue Häuser * new houses



Vor kurzem habe ich beim Stöbern
in einem Bastelfachgeschäft diese Kreidefarbe entdeckt.
(Ich habe bereits davon berichtet)
"Weiß geht immer" dachte ich 
und so kaufte ich ein Töpfchen davon.

Im Keller entdeckte ich diese zwei Metallhäuser wieder
(die ich farblich ziemlich scheußlich fand) 
und entschloss mich dazu, sie farblich aufzupimpen.


Auf dem Balkontisch wurde eine Tüte auf den Tisch gelegt
und schon ging es los.

Die Kreidefarbe deckte sofort und war mega ergiebig.
Schon nach kurzer Zeit war die Farbe trocken.


Während die Farbe trocknete,
gab es einen wunderschönen Sonnenuntergangshimmel.

Mit dem Handy eingefangen, möchte ich 
euch die Lichtstimmung unbedingt zeigen.

Bevor es ganz dunkel war, wurden die beiden Metallhäuser
auf unserem Balkon aufgehängt.

Mit Teelichten bestückt, ergab sich eine 
tolle Lichtstimmung vor dem Fenster.

Jetzt fängt die kuschelige Herbstzeit richtig an!








Donnerstag, 1. Oktober 2015

Ohne Worte * without words





Einen schönen Tag Euch allen!