Donnerstag, 12. März 2015

Ostermalerei * Easter painting



Zum Thema Frühling/Ostern kann man toll dekorieren.

Es gibt Hasen, Hühner, Vögel, Eier, Federn, Blumen
aus Keramik und Holz und vieles mehr.
Man Frau kann aus den vollen schöpfen.

Was meistens zu kurz kommt,
 sind passende Bilder zur Jahreszeit.
Wenn man doch welche findet,
sind sie meistens in Pastelltönen gehalten.



Bei uns überwiegt die Farbe Braun und Weiß.
Pastellfarben passen nicht so richtig ins Bild. ;)

Vintage und Moderne in Kombination miteinander,
regte mich zu einem eigenen Osterbild an.

Dazu suchte ich aus einem 
uralten Brockhaus einige Seiten heraus.
Zufällig fand ich darin eine Seite 
mit Hasenzeichnungen - perfekt.

Auf eine alte Leinwand, die mit dem Palettmesser 
in Brauntönen und Weiß gespachtelt war, 
malte ich mit Bleistift die Kontur von einem Ei auf.


Kleister vermischte ich mit Wasser und
pinselte damit das Innere des Eis an.

Die Buchseiten riss ich in kleine Stücke und
klebte sie mit dem Kleister fest.

Anschließend ließ ich die Collage einen Tag trocknen.


Eine selbstklebende Spitzenbordüre (Depot) wurde
nun waagerecht über das Ei geklebt.

Rechts und links davon stach ich ein Loch in die Leinwand.

Zwei 15 cm lange Stücke Paketschnur wurden an einer Seite
verknotet und von hinten durch die Löcher gesteckt.
Vorne wurden die Schnüre miteinander verknotet.

Ich befestigte noch einen Rosmarinzweig und
eine Perlhyazinthe als Dekoration daran.
(Auch eine Minivase sieht daran gut aus.)

Voila - fertig!

Jetzt steht das Bild auf dem Highboard aus Kernbuche
und integriert sich toll in die weiße Dekoration.



Wenn Euch solche jahreszeitlichen Bilder im Landhausstil zusagen,
dann wird Euch mein Buch bestimmt (KLICK) gut gefallen.
Es erscheint am 1. April 
und ist voll mit vielen kreativen Ideen
zum Selbermalen, im dem Wandel der Jahreszeiten.

Am Besten gleich vorbestellen,
dann kommt es vielleicht noch zu Ostern an.












Montag, 9. März 2015

Was ist das * whats that



Als ich meine Großcousine in ihrem Blumenlädchen besuchte,
entdeckte ich diese wunderschönen Blumen.

Ich musste erst einmal überlegen,
was das für eine Sorte ist.

Kommt Ihr darauf?


Ich habe mir zwei Stück davon gekauft
und noch eine andere Grüngelbe.

Das sieht duftig und leicht aus.


Ich verrate es Euch: Es sind Ranunkeln!!!

Toll, nicht wahr? 

Die haben etwas von Nelke gepaart mit Pfingstrose. ;)


Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche.










Samstag, 7. März 2015

DIY - selbstgemachte Mooseier für den Garten an Ostern* moss eggs



Wie schnell sich doch ein weißer Winterwald 
in einen herrlich grünen Moosteppich verwandeln kann...

Überall hört man die Singvögel zwitschern, 
begleitet von den Rufen
der zurückkehrenden Eidergänsen.

Vom Grün inspiriert, suche ich 
im eigenen Garten etwas Moos ,
denn ich habe eine rustikale Dekoidee vor.


Für diese Dekoration benötigst Du lediglich einige 
Styroporeier, Moos, Draht und Paketschnur.

Du legst ein ausreichend großes Stück Moos
um ein Ei und fixiert es mit dem Draht.
(Ich verwendete Zickzackdraht.)


Mit Paketschnur umwickelst Du das Ei mehrmals.

Bevor Du eine Schleife bindest,
kannst Du das Ganze noch mit Zweigen
von Birke oder Weidenkätzchen dekorieren.

Kurzfristig sehen Blüten besonders schön aus.


Die Mooseier werden von mir mit etwas Birkenrinde
auf einem großen Kranz drapiert.

Aus der Mitte lugt ein Häschen neugierig hervor.

Mein Betongugelhupf wird auch
mit etwas frischem Moos ausgestattet.

In der Suppenkelle am alten Stallfenster 
liegt ebenfalls ein Ei
und am Hängeleuchter tanzen 
lustige Metallhasen im Wind.


Die Mooseier können nach Ostern wieder vom Moos befreit
und fürs nächste Jahr eingelagert werden.

Vielleicht gefällt Euch diese natürliche Deko
zu Ostern ebenso gut wie mir.

Viel Spaß beim Basteln,





Freitag, 6. März 2015

Es macht mich richtig sauer * it makes me sour


Wie Ihr vielleicht bemerkt habt, 
gehe ich im wahrsten Sinne des Wortes 
beim Brotpacken auf.

Es macht Spaß mit den Zutaten zu experimentieren
und immer wieder einen neuen Geschmack zu testen.

Diesmal habe ich ein Brot mit Quinoa,
dem Getreide der Inkas, gebacken.


Den neuen Sauerteigansatz,
der innerhalb von drei Tagen fertig war,
hebe ich in einem Glas im Kühlschrank auf.
Dort ist er zwei bis drei Wochen haltbar.

Dafür mische ich 100g Roggenmehl und 100ml Wasser,
verrühre das Ganze und stelle es an einen warmen Ort,
der zwischen 23 und 35 Grad warm ist (Heizung).

Nach 24 Stunden gebe ich wieder 100g Roggenmehl 
und 100ml Wasser dazu und stelle die Mischung wieder warm.
Dasselbe wiederhole ich nach 24 Stunden wieder.
Nach weiteren 24 Stunden ist der Sauerteig fertig.

Dann nehme ich 200 Gramm vom Teig weg und 
hebe es wieder in einem Glas im Kühlschrank auf.
Mit dem Rest wird das Brot gebacken.


Die Zutaten für das Quinoabrot:
300g Sauerteig
300g Roggenmehl
200g Dinkelmehl
100g Quinoa
320 ml Wasser (warm)
20g Salz
5 g Hefe (frisch)
1 Prise Zucker

100g Quinoa in 200ml Wasser aufkochen, Herd ausstellen und 20 Minuten quellen lassen.

5g Hefe im Wasser auflösen und eine Prise Zucker hinzu geben.

Alle Getreide mit Salz mischen, in die Küchenmaschiene geben und mit den restlichen Zutaten gut verkneten.
Danach gönne ich dem Teig 30 Minuten Ruhe.
(Ich stelle ihn dazu in den auf 50 Grad vorgeheizten Backofen)

Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben und den Brotteig
dort "wirken", d.h. mit den Handballen kneten.
Den fertigen Teig in einem Gährkörbchen 1 Stunde gehen lassen (oder in einer Kastenform).

Den Ofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Ein Schälchen mit Wasser unten in den Ofen stellen.
Das Brot auf ein Backpapier stürzen, auf ein Backgitter legen und auf die mittlere Schiene in den Backofen schieben.

Nach 15 Minuten die Wasserschale aus dem Ofen nehmen
und die Temperatur auf 200 Grad herunterstellen.

Nach weiteren 20 Minuten die Temperatur auf 180 Grad senken. 

20 Minuten später ist das Brot fertig und kann aus dem Ofen geholt werden.
Jetzt wird mit einem Backpinsel reichlich Wasser 
auf der Brotoberfläche verteilt. Das dient zur Krustenbildung.


Das Brot sieht doch fast wie vom Bäcker aus, oder?

Es ist lange haltbar 
und schmeckt auch nach Tagen noch gut.

Ich werde demnächst auch all die leckeren Rezepte probieren,
die Ihr mir habt zukommen lassen.

Herzlichen Dank noch einmal dafür!!!


Ich finde, jeder sollte einmal 
ein eigenes Brot gebacken haben.
Man bekommt einen anderen Bezug zu diesem Lebensmittel
und weiß die Arbeit eines guten Bäckers zu schätzen.

Ich habe gelesen, dass sie Franzosen
das Meiste ihres Gehaltes für Lebensmittel ausgeben,
wir Deutsche geben es dagegen im Baumarkt aus.

Die Lebensmittel werden hier immer billiger angeboten 
und nur wenige machen sich Gedanken, warum das so ist.

Das eigene Brot hat mir wieder gezeigt, 
wieviel Mühe es kostet,
ein gutes Lebensmittel zu erzeugen. 

Habt einen wunderschönen Tag,






Dienstag, 3. März 2015

DIY - Osterei mit Aquarellfarbe selber bemalen * butterfly



In diesem Jahr fällt meine Osterdekoration
in meiner neuen Lieblingsfarbe aus - Türkis!

In einem Gartencenter bekam ich 
drei Keramikeier in dieser Trendfarbe.

Beim Durchforsten meiner Osterkiste,
fand ich auch ein unbemaltes Gänseei.


Nachdem ich es mit Spüli entfettet 
und gut abgewaschen und getrocknet habe,
war es zum Bemalen vorbereitet.

Mit einem Bleistift zeichnete ich
die Umrisse eines Schmetterlings vor.


Um den richtigen Türkiston zu finden,
probierte ich alle blauen Aquarellfarben 
aus meinem Farbkasten nebeneinander aus.

Solch eine Farbtonskala ist eine schöne Sache
und hilft, feine Farbabstufungen zu finden.

In einem satten Türkis kolorierte ich 
die Flügel des Schmetterlings.


Mit Schwarz setzte ich die Details.

Dafür kam ein sehr feiner
Mineaturpinsel zum Einsatz.

Mit einer Mischung aus dem Türkis 
mit viel Weiß und mit Wasser verdünnt,
kolorierte ich den Rest vom Ei.


Nachdem der Hintergrund getrocknet war,
verzierte ich diesen mit zarten Ornamenten.

Dazu setzte ich das Ei in einen Eierbecher.
Dort konnte das fertige Ei 
anschließend auch in aller Ruhe trocknen.

Möchte man das Ei haltbar machen,
muss es zusätzlich lackiert werden.


Im Osternest ist das Schmetterlingsei 
zu einem richtigen Hingucker geworden.




Montag, 2. März 2015

Ein Herz für... * a heart for ...





Solche kleinen Schiefertafeln 
pimpen den Frühlingsgarten auf...









Sonntag, 1. März 2015

DIY - Hallo März mit Schneeglöckchen * hello March



Endlich März! 

Der Frühling kommt.
Im Garten schmilzt der Schnee und
darunter tut sich so einiges.

Die ersten Akeleiblätter treiben aus
ebenso wie die Stockrose.

Krokusse und Winterlinge blühen
und auch die Schneeglöckchen sind da.

Einige Schneeglöckchen habe ich gepflückt
und zu einem Arrangement zusammen gestellt.

Dazu werden einige Miniväschen 
auf einen Zinktablett gestellt.



Wie eine kleine Schneeglöckchenwiese
auf dem Wohnzimmertisch.

Einen schönen Märzbeginn für Euch!