Dienstag, 24. November 2015

Upcycling DIY - kleine Holzhäuser aus alten Brettern* wooden houses




Nachdem unser Töchterchen ausgezogen ist
und sie den Sandkasten schon 
seit geraumer Zeit nicht mehr benutzt
(ca. 10 Jahre), habe ich ihn abgebaut. ;-)

Da mir das angefallene Holz 
viel zu schade zum Entsorgen ist,
ist aus den Brettern ein kleines feines
Upcycling-Projekt entstanden.


Aus den Brettern säge ich die Umrisse von Häusern aus.

Diese werden mit Sandpapier grob angeschliffen,
damit die Sägekanten glatt werden.

Mit Mattlack erhält jedes Holzhaus
anschließend einen weißen Anstrich.


Dann suche ich aus meinem Stempelfundus
einen hübschen Sternchenstempel heraus.

Dieser wird mit brauner Stempelfarbe auf
die Giebelfläche der Häuschen gedruckt.


Abschließend erhalten die Kanten 
noch mit einem Schwämmchen 
und brauner Stempelfarbe eine braune Tönung.
Das sieht etwas Vintage aus.

Nach dem Trocknen wird jedes Haus 
weihnachtlich verpackt.

Das bekommen liebe Nachbarn von mir als Geschenk 
in der bevorstehenden Adventszeit.
Ich hoffe es kommt gut bei ihnen an.


Der alte Sandkasten erfüllt somit noch einen guten Zweck und darf noch ein klein wenig weiterleben.

Wie gefällt Euch die Upcycling Idee?

Hinterlasst gerne einen Kommentar für mich.

TIPP: Hier findest Du weitere Holzhäuschen (Klick)



Sonntag, 22. November 2015

Geschenkeanhänger * gift tag




Zugegebenermaßen sind meine Fotos heute etwas farblos,
aber was will man aus diesen Zutaten fototechnisch schon zaubern?
Es sind aber die Grundzutaten für ein tolles DIY-Projekt,
bei dem sogar Kinder schon ihren Spaß haben.

Meine Freundin hatte ihre Nichte (10) aus Süddeutschland zu Besuch
und vergessen, dass sie Konzertkarten hatten.
So habe ich mich als "Nanny" angeboten und den Zuschlag bekommen. ;-)
Endlich konnte ich wieder ein Kind "betüddeln".

Lea rollte mit mir zuerst lufttrocknende Modelliermasse aus.
Mit Hilfe eines Teelichtes wurden Kreise ausgeschnitten.
Ein kleines Quadrat blieb für die Aufhängung stehen.


Mit Holzstäbchen wurden die Löcher gebohrt.

In die noch weiche Masse wurden anschließend
weihnachtliche Motivstempel gedrückt. 
Natürlich mit Stempelfarbe daran.

Erst danach durften die Modellierobjekte zwei Tage trocknen.
Mit einem Bändchen versehen, 
waren die Anhänger einsatzbereit.

Lea war hellauf begeistert und hatte tolle Ideen.
Ihre Anhänger wurden genauso schön wie meine
(wenn nicht sogar besser).


In meinem nächsten Beittrag seht Ihr dann,
wofür ich diese selbst gemachten Anhänger brauche.


Donnerstag, 19. November 2015

Advent mit Fahrstuhl * advent with elevator



Ja, trotz des Wetters kündigt sich die Vorweihnachtszeit langsam an.
Ich möchte gerne meine Nichte und meinen Neffen
mit einer Kleinigkeit zu Advent beschenken, 
auch wenn diese schon erwachsen sind.

Ich fand in einem Bastelladen Adventskalender in Postkartengröße,
die mit Schokolinsen bestückt sind.
Davon habe ich mir zwei mitgenommen,
ebenso wie hübsches Sternchenpapier.
Daheim suchte ich nach einer Möglichkeit,
die Kalender hübsch zu verpacken.
Advent to go, sozusagen.


Ich hab dann ein wenig im Internet gestöbert
und wurde HIER fündig.
Eine Verpackung mit Fahrstuhl.

Man zieht an einem Band und
der Kalender fährt heraus.
Tolle Idee, wie ich fand.


Schnell war das Papier zugeschnitten und
die Verpackung zusammengeklebt.

Von einer alten Weihnachtskarte habe ich die Stiefelchen aufbewahrt.
Diese kamen jetzt zum Einsatz.
Ich fädelte sie auf ein Band, steckte ein Glöckchen dazu
und verklebte das Ganze auf der Rückseite des Papieres.

Dieses wurde dann auf die Verpackung geklebt.


Umgehend wurde die Fahrstuhltechnik getestet.
Diese klappte einwandfrei.

So sind in kurzer Zeit zwei" Miniadventkalender to go" entstanden.

Mal schauen wie sie bei den Beschenkten ankommen werden...


Habt einen schönen Tag,




Dienstag, 17. November 2015

Trendfarbe Kupfer * drendy copper




Ich renne nicht gleich jeder neuen Mode hinterher.
Mit Kupfer im Dekorationsbereich habe ich mich
im vergangenen Jahr nicht so recht anfreunden können.
(Ich mochte es ehrlich gesagt gar nicht.)

Ich mag Silber und habe meine Accessoires darauf abgestimmt.
In diesem Herbst gefällt mir plötzlich Kupfer sehr gut.
Warum dieser Sinneswandel?
Ehrlich gesagt kann ich es Euch nicht sagen.
Vielleicht mag ich die warme Ausstrahlung.

Ich möchte trotzdem nicht alles auf Kupferfarbe umstellen.
Doch hier und da ein Dekostück kann ja nicht schaden. ;-)


Kupfer harmoniert sehr gut 
mit Möbeln aus Kernbuche, wie ich finde.

Es gibt bei uns im Örtchen einen Shop, 
in dem ich eine kleine Kissenhülle sah,
die sich als kleiner Eyecatcher toll auf unserem Sofa macht.

In einem anderen Lädchen gab es 
diese stylischen geometrischen Körbe,
die ich auf vielen nordischen Einrichtungsblogs immer sehe. 

Diese beiden Kupferdekoteile und eine Lichterkette,
mit Plissee-Anhängern ergänzen jetzt unsere Herbst- und Winterdeko.
Quasi eine Kupferdekoration zum Antesten.

Das beste daran sind jedoch die Preise:
Das Kissen kostete 2 Euro, der Korb 3,99 Euro und
die Lichterkette 10 Euro.

Wenn es mir nicht mehr gefällt, 
habe ich nicht wahnsinnig viel Geld ausgegeben.


Die Plissee-Lichterkette macht sich 
an dem Treibholz richtig gut, oder?

Das Baumstamm habe ich vor gut 14 Jahren 
in Linz aus dem Rhein gefischt.
Damals ließ ich die Beine im Wasser baumeln, 
da schwamm das gute Stück an mir vorbei.
Ich bin "ab ins Wasser" und habe ihn mir geangelt.

Seitdem hängt er bei uns an der Wand. 
Er hat schon viele Dekoideen erlebt und
jetzt mal mit Plissee-Lichterkette. ;-) 

Das passt zu meinem Motto: Upcycling.     



Donnerstag, 12. November 2015

Blaue Stunde * blue hour


Ich weiß, es ist nicht gut über alte Dinge zu posten, 
aber in diesem Fall kann ich einfach nicht anders.
Es gab so viele andere interessante Sachen,
dass ich es vorher irgendwie nicht geschafft habe.

Im Oktober sind wir zum ersten Mal mit dem Fernreisebus gereist.
Wir waren in Berlin und sind für 19 Euro (pro Person) nach Prag gefahren.
Viereinhalb Stunden dauert die Fahrt. 
Nach zwei Stunden macht der Bus einen Zwischenstop in Dresden.
 
In Prag sind wir fünf Tage geblieben.
Ich war zuvor noch nicht in dieser Stadt und war sehr gespannt darauf.
Ich habe mich in Prag verliebt!!!

Vor allen Dingen in die abendliche Stadt.
Da es bestimmt schon 100.000 Fotos von der tschechischen Hauptstadt gibt,
zeige ich Euch Prag einmal in der blauen Stunde.


Die Stadt bekommt ein hinreißend romantisches Flair,
wenn die vielen alten Straßenlaternen brennen.

Die Silhouetten der Häuser, Türme und Statuen treten hervor
und zaubern eine märchenhafte Stimmung.


Fast jeden Abend sind wir durch die Gassen geschlendert
und haben uns von diesem Zauber einfangen lassen.

Es herrschte schon eine fast mediterrane Stimmung,
wie man sie aus Mittelmeerländern kennt.


Die Architektur ist grandios und wird durch 
die schöne Beleuchtung erst richtig in Szene gesetzt.

Die ersten drei Tage konnten wir abends noch lange ohne Jacken gehen.
Danach wurde es kälter, 
nichtsdestotrotz blieb die Stimmung erhalten.


Die blaue Stunde auf der Karlsbrücke zu erleben,
war schon ganz besonders.

Man muss die Menschenmassen einfach ausblenden.
Angst in Bezug auf Taschendiebe hatten wir keine.
Da wir uns normal anziehen und das Geld unter der Kleidung tragen,
hatten wir kein schlechtes Erlebnis diesbezüglich.


Die Straßen und Plätze waren voller Menschen,
die die Abendstunden ebenso genossen wie wir.

Viele Läden hatten noch bis in die späten Stunden offen
und so haben wir erst abends geschoppt.

Tagsüber waren die Sehenswürdigkeiten und Museen dran.


Ist das die Seine oder die Moldau?
Fast kein Unterschied, wie ich auf den ersten Blick finde.

Prag hat überwiegend historische Gebäude,
was den Reiz dieser Stadt ausmacht.

Das tanzende Haus namens " Ginger and Fred" ist ein Versuch
moderne Architektur ins Stadtbild zu bringen.
Uns gefiel es sehr gut.
Allerdings sind viele Prager wohl nicht so begeistert von dem Haus.


Ich hoffe Euch hat die blaue Stunde in Prag gefallen
und Ihr habt Lust auf diese quirlige Stadt an der Moldau bekommen.

Wir werden auf jeden Fall wieder dorthin zurückkehren.


Dienstag, 10. November 2015

Dekorative Blätter mit Zentangle * decorative leaves


(Kooperation)


Schon einige Zeit schwirrt mir eine ganz
zauberhafte Herbstinspiration im Kopf herum:
"Herbstblätter mit weißen Mustern aufpimpen."

In Schwarz habe ich solche Muster bereits auf 
Kürbisse und Ostereier gezeichnet.

Als mir von Graphmaster eine Kooperation angeboten wird,
setzte ich diese Idee gleich in die Tat um,
denn Graphmaster bietet hochwertige Marker an.


Der von mir verwendete Graphmaster-Acrylic-Paint- Marker
ist mit weißer Acrylfarbe gefüllt, die richtig gut deckend ist. 

Mit der Faserspitze lassen sich präzise Striche ziehen
und die kleinen Flächen zügig ausmalen.

Die Farbe trocknet schnell und ist danach wasserfest.
Das ist bei diesem Herbstblätter-Diy zwar nicht von Nöten,
aber gut zu wissen, für andere Projekte.


Ich zeichne Muster 
auf die braunen Eichenblätter.
Jede Blattfläche erhhält ein Anderes.

Nachdem die Farbe getrocknet sind,
klebe ich die Blätter mit Masking Tapes
an die Tür meines Arbeitszimmers.


Neben den braun-schwarzen Karten
kommen die Blätter gut zur Geltung, wie ich finde.

So wirkt die Tür neben meinem Arbeitstisch
nicht mehr so langweilig.


Vielleicht mögt Ihr diese kreative Idee ja auch.
(Wenn Ihr Ideen für die Muster braucht,
findet Ihr sie unter dem Suchbegiff "Zentangle" im Netz.)
Die Acryl-Marker von Graphmaster findet Ihr
zum Beispiel HIER.
 
Viel Spaß beim Zeichnen wünscht Euch




Freitag, 6. November 2015

Herbstkleid * autumn dress



Der Garten hat sein schönstes Herbstkleid angelegt.
Überall liegt gelbbraunes Laub 
und knistert unter leisen Schritten.
Der Himmel strahlt in reinstem Blau
und die Blätter tanzen im Wind.


Die Herbstfrüchte leuchten in sattem Rot
und die Wälder leuchtet um die Wette.
Kürbisse sind im Herbst meine liebste Dekortion.
Sie liegen bei uns aufgetürmt auf dem Holzzaun.

 Die Kürbisse lassen sich mit Kreidefarbe (chalk paint)
wunderbar mit Mustern bemalen.
Die Farbe ist wasserfest 
und hält bei diesem Exemplar schon einige Wochen.


Ich merke an den Besucherzahlen meines Blogs,
dass viele das herrliche Wetter nutzen
und nicht vor dem Computer sitzten.
Richtig so!!!
  
Es ist eine herrliche Herbstzeit, oder?