Freitag, 1. Juli 2016

schnelle Scones * fast scones





Manchmal kündigen sich unerwartet Gäste an
und man möchte schnell noch etwas Besonderes 
auf den Tisch bringen.

Deshalb habe ich gerade im Sommer 
immer einen fertigen Bisquitboden auf Vorrat.
Außerdem befinden sich Tiefkühlbeeren im Gefrierschrank.

Kommt Besuch, muss es schnell gehen:

Mit einer Espressotasse steche ich Kreise aus dem Bisquitboden aus.
Diese werden längs halbiert und anschließend
mit pürrierten Beeren und griechischem Joghurt bestrichen.


Danach werden die Böden wieder aufeinander gelegt
und noch einmal mit Joghurt bestrichen.

Dann garniert man die Minitörtchen 
beispielsweise mit Erdebeeren und Zitronenzesten.
Aber auch Heidel- oder Brombeeren sehen toll aus.

Das ergibt ein tolles Farbspiel.


Der Clou bei den heutigen
 "schnellen Scones" ist aber der Zucker.

Genauer gesagt ROSENZUCKER!

Von einer Freundin bekam ich selbst gemachten 
Duftrosen-Birkenzucker geschenkt.

Wenn man daran schnuppert, fühlt man sich
in einen englischen Rosengarten versetzt! 

Diese Kostbarkeit wird über die Törtchen gestreut.
(Natürlich geht auch jeder andere Zucker)


Dann darf angerichtet werden.

Alles was "very british" ausschaut,
kommt mit auf den Tisch.

Welch ein Glück, dass ich jetzt das tolle Geschirr
mit den Vintagerosen von "la Cassetta"habe.
Es passt perfekt zum Teatime-Thema.


Meine Nachbarin und ihre Tochter 
durften später die Törtchen vekosten.

Eine schöne Plauderei kam zustande
und der Nachmittag ging schnell herum.


Also, wenns schnell gehen soll,
könnt Ihr diese Köstlichkeiten schnell zaubern,
ohne backen zu müssen.

Keep calm and drink tea!




PS: Vielen lieben Dank für die 
zahlreichen Kommentare zu meinem letzten Post!!!


Mittwoch, 29. Juni 2016

Sommermalerei * painting in summer




Im Sommer versuche ich jede freie Minute im Freien zu malen.

Meistens sitze ich schon am frühen Morgen
auf dem Bakon und male.

Dann genieße ich die klare Morgenluft
und einen guten grünen oder weißen Tee.


Es gibt nichts Schöneres für mich!

Im Moment male ich an einem 100 x 100 cm großen 
Blumenbild (Acrylfarbe) auf Leinwand.

Ich lasse Euch heute mal einen Blick 
auf mein Kunstwerk werfen.


Hier bin ich gerade mit der ersten Pfingstrose fertig.

Sie sieht schon sehr plastisch aus,
was an den Farbspielen im Schattenbereich liegt.


Nach und nach füllen sich die vorgezeichneten Flächen
mit Farben und Licht und Schatten.

Anschließend beginne ich mit einer weiteren Blume
im Hintergrund des Gemäldes.


Stunde um Stunde male ich Blatt für Blatt.

Immer differenzierter fallen die Farbabstufungen aus.


Die zweite Blüte füllt sich immer mehr.

Soweit bin ich bisher mit dem Gemälde gekommen.
Es fehlt noch eine dritte Pfingstrose im unteren Bildbereich.
Diese ist zeitaufwendig und dauert noch eine Weile.

Ich hoffe der kleine "Blick über die Schultern" hat Euch gefallen.

Ich freue mich über Eure Kommentare.


* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

PS: Wenn jemand Interesse 
an dem duftigen Blumengemälde hat,
kann er mich gerne kontaktieren.




Montag, 27. Juni 2016

Pizza anders * an other pizza





Also ich bin wirklich sehr berührt
von den vielen lieben Kommentaren hier.
Danke für Euer Feedback!!!

Es bereitet mir gleich doppelte Freude, 
wenn ich lese, wieviele hier zu besuch kommen
und was euch mein Blog gibt.

Bei mir gehts weiter,
wenn auch etwas weniger oft.
Im Moment schaffe ich nicht mehr, 
weil mir das Leben im Moment so viele Projekte schenkt.

Aber ich bin viel zu gerne hier, als dass ich verschwinden würde.

Heute zeige ich Euch kurz, was meine Neugierde 
auf neue Rezepte mal wieder auf unseren Tisch gebracht hat.


Im neuen DM-Magazin gab es eine Polentapizza.
Das Magazin landete irgendwann im Altpapier
und das Rezept war futsch.
Also zauberte ich meine eigene Kreation:

160g Polenta gebe ich in einen Topf 
zu 450 ml kochendem Wasser.
Sofort wirddie Hitze runter gestellt.
Dazu kommt eine Prise Salz, etwas Pfeffer 
und geriebene Muskatnuß.
Die Masse muss ständig gerührt werden!!!

Nach 10 Minuten kann man den Herd ausstellen.
Jetzt werden 3 Löffel Schmand und geriebener Parmesan
unter den Maisbrei gehoben.

Die Polenta wird auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gestrichen.
Man kann das gut Morgens machen, denn die Masse soll erkalten.
Kurz bevor die Polentapizza in den Ofen kommt,
wird die kalte Masse belegt.
Auf die Tomatensauce (Glas) kann 
wie übliche Pizza belegt werden.
Dann kommt das Ganze bei 200 Grad 
für 30 Minuten in den Ofen.

Anschließend wird die Polentapizza 
noch mit Rucola und Rosmarin garniert.

Mensch, war das umwerfend gut!


Vielleicht läuft Euch jetzt auch 
das Wasser im Munde zusammen. 
Dann versucht das Rezept auf jeden Fall!

Das ist ein Rezept, was sich auch gut
für Gäste vorbereiten lässt.
Gibt man noch schwarze Oliven darauf,
ist es farbtechnisch sogar richtig EM-tauglich. ;-)

Einen guten Wochenstart wünsche ich Euch,












Mittwoch, 22. Juni 2016

Herziges zum Dank * hart

Ich bin ja nun schon eine "alte Häsin" hier und
habe ich schon viel erlebt!

Ich kann mich an viele wundervolle Blogs erinnern,
die es schon lange nicht mehr gibt.
Ebenso weiß ich noch, wie vor einigen Jahren 
die Blogs fast schon invasiv aus der Erde schossen -
Jeder wollte seinen eigenen Blog.
Ich erlebte Shitstorms, Beleidigungen und Trauriges auf den Blogs.
Zur Zeit erlebe ich das große Blogsterben...


Die Leser und Kommentare werden weniger
und dadurch fehlt das Feedback.

Deshalb ist es wundervoll, 
wenn man manchmal tolle Erlebnisse hat,
die einen an die Richtigkeit und Daseinsberechtigung als Blogger erinnern.

So ein Feedback erhalte ich von Monika,
die mich immer wieder daran erinnert,
wie aufmerksam mein Blog gelesen wird
und wieviel sie sich daraus mitnimmt. 
Ich denke oft an sie, wenn ich hier poste!

Ebenso möchte ich Euch noch kurz erzählen, 
wie ich letztens im Nachbarstädtchen shoppen war.
Jemand tippte mir dabei von auf die Schulter. 
Ich drehte mich um und eine sympatische Frau strahlte mich an.
"Ich lese jeden Tag ihren Blog," verkündete sie.
"Ich habe schon zu meinem Mann gesagt, eines Tages werde ich diese Bloggerin treffen".

Das sind die Momente, in denen alle Zweifel wie weggeblasen sind!

Dafür möchte ich mich heute bei euch allen bedanken.
Dazu habe ich mir etwas einfallen lassen,
schaut her:


Im Garten habe ich zart duftende Holunderblüten 
und Frauenmantelkraut geschnitten.

Ein weißes Drahtherz, eine Schere und Bindedraht-
dann kann es los gehen.


Immer abwechselnd werden die beiden Blütensorten
durch die Schlaufen im Drahtherz gesteckt.

Mit dem Bindedraht werden sie anschließend 
fixiert, damit sie nicht einfach wieder heraus fallen.


Mit diesem Blumenherz möchte ich
Euch allen für Euer Interesse und Eure Treue bedanken.

Ich möchte Euch ganz viel LIEBE schenken!

Seht nur wie schön das Blumenherz geworden ist.


Auf dem Balkon kommt es besonders gut zur Geltung.

Ich habe es an die, mit weißer Kreidefarbe gestrichene,
Holzkiste gehängt.

Die restlichen Blütenstengel drapierte ich in die kleine Holzkiste.


Wenn Ihr doch die duftenden Holunderblüten riechen könntet, hmmmm....

Was ich allerdings noch nie erlebt habe ist ein Bloggertreffen.
Ich wohne ja etwas abseits, im Sauerland,
das ist schon weit weg von den Metropolen der Bloggertreffs.

Dabei würde ich solch ein Treffen gerne einmal erleben.
Es ist doch immer spannend, neue Menschen zu treffen
die vielleicht auch Gleichgesinnte sind. 

Aber vielleicht schaffe ich das ja auch noch, 
bevor es keine Blogger mehr gibt (lächel).

Ich wünsche Euch einen richtig tollen Sommeranfang! 




Samstag, 18. Juni 2016

Frühstück mit Granola * granola breakfast



Nachdem ich so oft von Granola (gebackene Müslis) gelesen habe,
habe ich mich jetzt auch daran versucht.
Es ist im Prinzip sehr einfach, man muss nur die ganzen Zutaten haben.

Das Schöne an Granola ist, dass man einmal kurz Arbeit mit dem Mischen hat
und danach hat man für einige Zeit ein wunderbar fein aromatisches Frühstück auf Vorrat.

 
Maulbeergranola
Für zwei große Vorratsgläser
 
Zutaten
2 1/2 Tassen kernige Haferflocken                                
1/3    Tasse Sonnenblumenkerne                           
1/3    Tasse gehackte Nüsse (Pecan oder Walnüsse)        
1        TL Zimt                          
4       EL Chia Samen                                                         
1/3    Tasse Kokosflocken                                      
½      Tasse Reissirup oder Agavendicksaft 
1/2    Tasse Kokosöl                                                
1/2    Tasse getrocknete Früchte (weiße Maulbeeren und Gojibeeren)       
2/3    Tasse Wasser                                                 
4       TL Earl Grey Tee                                              
Saft und Zesten von einer halben Bio Zitrone    
 
Zubereitung
  1. Ofen auf 175C vorheizen. Den Tee in 2/3 Tasse Wasser    3 Minuten ziehen lassen.
  2. Die Haferflocken, die gehackten Nüsse, Zimt, getrocknete Früchte, Chia Samen und Kokosflocken in einer großen Schüssel mischen.
  3. Den Reissirup, den Tee, das Kokosöl, die Zesten und den Saft von der Zitrone in die Mischung geben und alles zusammen mischen.
  4. Die Mischung auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und für 30-40 Minuten backen
  5. Alle 10 Minuten nachsehen und wenden, damit nichts verbrennt.
  6. Nachdem die Masse abgekühlt ist, füllt man sie in Vorratsbehälter
Die Mischung lässt sich in einem luftdichten Gefäß
ca. zwei Wochen aufbewahren!


Zum Mischen habe ich einen großen Kaffeebecher genommen. 

Wenn ich mir ein Granolafrühstück zubereite,
nehme ich einige Löffel des Granolas, mische es unter Joghurt
und füge noch frische Früchte hinzu.
Aprikosen, Nektrarinen oder Brombeeren -
was gerade da ist.

Manchmal "strecke" ich das Ganze noch 
mit Amaranth Pops und Dinkelflocken.
Da die Grundmischung fertig ist,
geht der Rest ganz fix.


Vielleicht probiert Ihr dieses Frühstück auch mal aus,
es lohnt sich!

Alles Liebe und ein schönes Wochenende,