Samstag, 28. Mai 2016

DIY Gartenschild * garden sign




Im Garten finden sich jetzt wieder allemöglichen Mitbewohner ein.
Ich wollte eigentlich meinen Betonblumentopf knipsen,
der in voller Blüte steht,
da kam mir dieses kleine Geschöpf vor die Linse.
Auch ein tolles Fotomotiv, oder?

Bei meinem Gartenrundgang fiel mir 
ein verwittertes Gartenschild in die Hände.
Es war mal ein selbstgemachtes Treibholzschild.
Die Schrift war abgeblättert und so hing es
unbemerkt und vergessen im Fliederbaum.


Das Schild sollte wieder zu neuen Ehren kommen 
und so nahm ich es mit ins Atelier.

Acrylfarbe und Pinsel waren schnell zur Hand
und so konnte ich direkt los schreiben.


Ich liebe die Acrylfarbe "BASICS" von Liquitex.
Sie  ist wunderbar cremig und gut deckend.

Nach einer kurzen Trocknungszeit konnte ich das
Shabbyschild wieder in den Garten bringen.


 Dort hat es im Fliederbaum wieder 
seinen Stammplatz erhalten und wird wieder gesehen!

Der duftende Flieder ist zur Zeit wirklich eine Naherholung. 


Wenn Ihr ebenfalls ein Schild beschriften wollt
und es aus freier Hand nicht gelingt:
Druckt euch einfach die Buchstaben in passender Größe aus,
schneidet sie aus und benutzt sie dann als Schablone.
Einfach mit einem Fineliner umranden und ausmalen!

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch. 







Donnerstag, 26. Mai 2016

Violetter Spargel * purple asparagus


Ich liebe grünen Spargel!!!
Weißen Spargel gibt es bei uns mittlerweile gar nicht mehr.
Wir mögen den Geschmack, die kurze Garzeit 
und das man ihn kaum schälen muss.

Jetzt bekam ich violetten Spargel geschenkt.


Violetten Spargel kannte ich bisher noch nicht.
Ich habe mich aber schlau gemacht:
Eigentlich ist das Bleichspargel, also weißer Spargel!

Der Spargelbauer legt beim Wachstum
 die weiße Spargelstange frei,
damit diese Licht bekommt und sich dadurch violett verfärbt.
Der violette Spargel schmeckt etwas herzhafter 
als der übliche Bleichspargel.


 Die Frage, die ich mir nun stellte war:
Wird der violette Spargel geschält oder nicht?

Im Internet habe ich beide Möglichkeiten gefunden.

Also wurden einige Spargelstangen geschält
und andere ungeschält belassen.

In meinem Rezept wurde der Spargel 
7 Minuten in Olivenöl gegart.
(Nach 5 Minuten kamen Zwiebelwürfel,
Zucker, Salz und schwarzer Pfeffer hinzu.) 

Über den fertigen Spargel wurde eine Salsa
aus Tomaten, Morzarella, Basilikum,
Öl, Balsamico, Salz und Pfeffer gegeben.     



 Der Spargel hat seine violette Farbe verloren.
Er wurde beim Braten eher dunkelgrün.

Der Geschälte und der Ungeschälte
haben gleich gut geschmeckt.
(Also kann man sich das Schälen sparen,
denn es gibt keine holzigen Stellen.)

Mein Faszit: 

Der violette Spargel ist was fürs Auge -
beim Einkauf und in der Küche.
Nach dem Garen ist die Farbe aber unspektakulär.

*

Wir bleiben beim grünen Spargel!

Welchen Spargel mögt Ihr am liebsten?  




Dienstag, 24. Mai 2016

blühende Wiesen * flowering meadows


Ich nehme Euch heute auf einen kleinen Spaziergang
ins nahegelegene Tal mit.
Diese traumhaft schöne Blütenpracht 
müsst Ihr nämlich einfach sehen...















Na, ist das nicht Erholung pur?



Sonntag, 22. Mai 2016

Fliederträume * lilac dreams



Erst jetzt steht bei uns der Flieder in voller Blüte.

Durch die etwas kälteren Temperaturen
hinken wir im Sauerland mit der Natur immer etwas hinterher.

Ich habe mir zwei Violetttöne als Blumenstrauß gepflückt.


Dazu gesellt sich blaue und dunkelrote Akelei.
Das passt immer wunderbar zusammen.

In der Vase von Bloomingville wirkt der Strauß wunderschön.


Vom Fenster aus könnt Ihr den blühenden 
Weißdornbaum erkennen, mit der kleinen Sitzecke.

Das ist mein Lieblingsplatz im Garten.


Vom Fenster aus beobachte ich zu jeder Jahreszeit
gerne die Vögelchen im Weißdornbaum.

Einen herrlichen Tag Euch allen,




Freitag, 20. Mai 2016

Fruchtiger Sommer * fruity summer



 

DER SOMMER WIRD FRUCHTIG!

Auf unserem Frühstückstisch auf jeden Fall,
denn nun ist auch bei uns die fruchtige Acai Bowl eingezogen.

Die Vitaminbombe aus Brasilien schmeckt
wie ein geeister Frucht-Smoothie.

Als mein Töchterchen letztens zu Besuch bei uns war,
brachte sie diesen Rezeptwunsch mit.
Ich habe Fotos davon schon oft gesehen,
aber bisher noch nicht gemacht.
 
Offen für alles Neue haben wir jetzt 
den Wunsch umgesetzt.


Leider fand ich vor Ort keine 
Acai-Beeren oder Acai-Pulver.
Aber das Ganze funktioniert aber auch 
wunderbar mit einer simplen Beerenmischung.
 
Also haben wir eine Packung Tiefkühlbeeren mit etwas
Mandelmilch, Mandelmus, Reissirup und Banane zu einem Mus pürriert.
(Reissirup, weil mein Herzallerliebster  eine  Fruchtzuckerintolleranz hat.)
Das Mandelmus mache ich im Thermomix selber,
dadurch ist es viel preisgünstiger.

Das Mus gibt man jetzt in eine Müslischale 
und garniert das Ganze nach Lust und Laune.

Bei uns verzieren Goji-Beeren, Chia-Samen, Johannisbeeren, Pistazien,
Mangostücke, Sonnenblumenkerne und Brombeern die Bowl.
(Mein Herzallerliebster hat statt Mango 
im Austausch Nektarinenstücke bekommen.)

Im Netz findet Ihr Unmengen an Acai Bowl-Rezepten.


Es war ein superleckeres Frühstück.
Dazu einen weißen Tee - Detox pur!!!

 Die Acai Bowl ( Asa_i gesprochen) 
gibt es jetzt öfters bei uns.

Jetzt werde ich mich erst einmal auf die Suche 
nach Acai-Pulver begeben...

Machts gut,

 








Dienstag, 17. Mai 2016

Märchengarten * fairy tale garden




Jetzt ist meine liebste Jahreszeit!
Alles steht bei uns im Sauerland in voller Blüte,
somit auch mein geliebter Weißdornbaum im Garten.

Auch wenn das Wetter am Wochenende eher frisch war,
der Weißdornblüte tat das keinen Abbruch.


Das Schild im Schabbychic-Look 
wiegt sich sanft im leichten Frühlingswind.

Die Farbe blättert an den Rändern ab 
und wirkt dadurch wirklich gealtert.

Es ist immer wieder ein bezaubernder Anblick.

 
Auch das Vogelhäuschen aus meinem neuen Buch (Rost-Effekte),
wurde frühlingshaft dekoriert 
und ist dadurch zu einem wahren Blickfang geworden.

Es hat eine Schleife aus einem alten Spitzenband bekommen.
Einige Blüten habe ich in einen feuchten Steckschwamm drapiert
und auf den Futterplatz gelegt. 


Jetzt wippt das künstlich verwitterte Objekt
lustig an den Zweigen des knorrigen Baumes.

Das Dach im Schachbrettmuster
gibt dem Ganzen den besonderen Pfiff.

Es ist schon fast ein märchenhafter Anblick,
wie ich finde, was meint Ihr?












Sonntag, 15. Mai 2016

kleine Weltreise * trip around the world



Wer von Euch hat nicht schon einmal davon geträumt
um die Welt zu reisen, oder
die Erde aus Sicht eines Astronauten zu erleben?

Das könnt Ihr zur Zeit machen,
wenn Ihr ins Ruhrgebiet kommt.

Aber nun mal von Anfang an:
Unser Töchterchen kam aus Berlin zu besuch
und wir wollten einen schönen Ausflugzusammen machen.
Angeregt durch Julis tollen Blog "HeimatPOTTenzial"
ging es nach Oberhausen zum Gasometer.


Im Gasometer befindet sich die 20 Meter große Weltkugel,
die Ihr auf dem oberen Foto sehen könnt.
Sie schwebt mitten im Gasometer im Tag-Nachtrythmus.

In dem riesigen Raum kann man sich auf große Sitzsäcke legen
und die Erde betrachten, wie es sonst nur Astronauten können.

Fantastisch sag ich Euch.


In den zwei untersten Etagen des Gasometers
gibt es zur Zeit die grandiose Ausstellung 
"Wunder der Natur".
Die eindruckvollsten Fotografien von Geo Fotografen
nehmen den Besucher mit auf eine Reise um die Welt.


Unglaubliche Fotografien und Filme 
können dort bewundert werden.

Viele beeindruckende Informationen werdengleich  mit geliefert.


Die Ausstellung ist größer als man denkt.

Wir waren fasziniert von der Vielfalt des Lebens,
die auf den Bildern zu sehen war.

 
Ist das hier nicht eine grandiose Fotografie?

Ich habe noch so viel mehr Fotos geknipst,
aber das wäre hier zuviel geworden.

In der zweiten Etage ging es um das Leben im Meer.


Das war ebenfalls sehr spannend.

Die Räumlichkeiten im Gasometer sind toll.
Die Weite kommt den großformatigen Fotografien zu Gute.

Mit einem gläsernen Aufzug kann man dann auf die oberste Etage fahren.
Dabei schwebt man an der Weltkugel vorbei 
und kann diese auch von oben betrachten.
Dazu darf man aber keinen Höhenangst haben.

Weil es am gläsernen Aufzug zu voll war,
haben wir den Außenaufzug des Gasometers benutzt.
Der war sogar leer, weil alle innen hochfahren.
WIr sind außen hochgefahren und innen wieder runter.
Dadurch hatten wir keine Wartezeit. ;-)


Von der Aussichtsterasse des Gasometers 
hatten wir einen fantstischen Rundumblick.

Hier sieht man links die Autobahn 
und rechts ist schon das Centro Oberhausen.

Nach unserer zweistündigen Gasometerbesichtigung
haben wir einen kurzen Abstecher ins Centro gemacht.


Dort war es uns aber eindeutig zu voll.
Nach einer kurzen Essenspause sind wir
zu unserem letzten Ausflugsziel gefahren:
Dem Zauberlehrling!

Das ist ein tanzender Strommast,
der ganz in der Nähe des Gasometers steht,
auch ein Tipp von Juli.

 
Der Zauberlehrling ist eine Installation im Rahmen der
Emscherkunst aus dem Jahre 2013.

Mit dem Zauberlehrling beendeten wir unseren Ausflug.

Der Tag war wie eine kleine Weltreise für uns. 
Mit vielen Eindrücken fuhren wir 
zurück ins Sauerland und nach Berlin.

Vielleicht bekommt Ihr ja auch Lust auf eine Weltreise.
(Denkt nur daran, Montags sind Museen geschlossen!!!)