Mittwoch, 10. Februar 2016

Kamera zum Verschenken * camera as give away



Nachdem ich Euch letzte Woche
die Laptopkarte gezeigt habe,
zeige ich Euch heute ein weiteres cooles Papierprojekt:
 Eine Fotoapparatkarte!
(Aber zuerst einmal Danke für die vielen Kommentare dazu.
Ich freue mich, dass ich Euch inspirieren konnte.)

Jetzt geht es aber los:
Die Umrisse einer Kamera zeichnet Ihr zuerst auf Pappe,
schneidet sie aus und malt sie mit schwarzem Edding an.

Von einer Pringles Packung schneidet Ihr 
das Endstück mit dem Deckel ab.
 

Die Pappe schneidet Ihr in gleichmäßigen Abständen ein,
knickt die Einschnitte nach innen um und klebt diese
auf einer der beiden Pappen auf.


Die zweite Pappe wird mit Papier, Papierspitze
und hübschen Accesoires verziert.
Dabei könnt Ihr Euch richtig austoben.

Die rechte Seite des karierten Papiers bleibt geöffnet.
Hierin verbirgt sich Euer persönlicher Gruß, Geld
oder ein Gutschein für die/den Beschenkte/n.


An der rechten und linken Oberkante 
werden Löcher in beide Pappkarten gestanzt.

Hierdurch fädelt Ihr ein passendes Band ein.
Damit werden beide Kartenteile verbunden.


Das "Objektiv" könnt Ihr außen mit Edding schwärzen,
mit Masking Tape verzieren oder 
weiße Edding Zahlen drauf malen.

Der klare Deckel wird von innen ebenfalls schwarz angemalt.
Von außen schreibt Ihr den Kameratyp drauf.
Aus einem Blumenpapier wird der Auslöser gebastelt.

Das Objektiv könnt Ihr vor dem Verschenken 
mit Konfetti oder Bonbons füllen.
Auch kleine Geschenke finden einen Platz darin.


Die Fotografin die die tollen Fotos von mir 
für mein erstes Buch gemacht hat, 
bekam diese Karte zum Geburtstag geschenkt.
Die Pappkamera kam mega gut an und 
die Beschenkte hat sich riesig darüber gefreut.

Vielleicht habt Ihr auch einmal einen Anlass, 
wo so eine Karte passend ist.
Dann werdet einfach kreativ!



Sonntag, 7. Februar 2016

Pastelltöne im Februar * february pastells



"Wow, was für eine tolle Blume!"
Diese Worte sprudelten voller Begeisterung
in meinem Lieblingsblumenlädchen heraus,
als ich die wundervolle Gerbera entdeckte.

"Ich habe drei gleiche Vasen, 
wie arrangiere ich die Blumen am besten,"
fragte ich die Floristin.
"Zwei Gerberas schneidest du auf unterschiedliche Höhe ab
und stellst sie jeweils in eine Vase.
In die Dritte kommt eine farblich passende Füllblume,
vielleicht Ginster und ein grüner Zweig."
"Gekauft," jubelte ich 
und brachte meinen blumigen Fund schnell heim.


 Auf dem Schrank an meinem Arbeitsplatz habe ich 
die Blumen später arrangiert.

Ich liebe so etwas!!! :-)

Ich neige dazu, überall kleine Stillleben aufzubauen -
vielleicht liegt mir das als Malerin einfach im Blut.


Die Vasen vom Möbelschweden begleiten mich schon jahrelang 
und lassen sich immer wieder prima dekorieren.
Sie bestechen durch ihr zeitloses Design.

Die Hand im Vordergrund war einmal goldfarbig, 
ebenso der Holzrahmen meiner Großeltern.

Das Vintage-Schild stammt 
aus der vergangenen  Fensterdekoration eines Optikers.
Es sollte in den Müll wandern. 
HALLO?!!!!
 
Ich ergatterte das bunte Holzschild 
und habe es mit Acrylfarbe weiß gestrichen.
Das Windlicht bestellte ich schon im letzten Jahr 
bei Westwing NOW
und die Vögelchen fand ich im Drogieriemarkt.


Alles zusammen wirkt wunderbar duftig und feminin.
Etwas Blumiges, etwas Altes und etwas Neues.

*

Warum lieben wir eigentlich dieses ewige dekorieren?

Für mich ist es wie ein Spiegel meiner Seele.
Ich tue mir damit so viel Gutes, denn ich verbringe 
in meinen vier Wänden viel meiner kostbaren Lebenszeit.
Ich mache es MIR schön und umgebe mich mit Dingen,
die mir gefallen, die mich ausmachen 
und mir ein gutes Gefühl schenken.
Ein schönes Heim zeigt meine Herzlichkeit.

Dabei ist es mir wichtig, 
dem Ganzen eine persönliche Note zu geben.
Ich muss nicht alles so dekorieren, wie es gerade 
in aktuellen Katalogen und Magazinen gezeigt wird.

Individuell und persönlich sollte es sein.
Meine Seele sollte sich darin spiegeln.

Wie denkt Ihr darüber?

 


Freitag, 5. Februar 2016

Die Teelounge * the tealounge



Bei diesem Traumwetter fuhr ich mit einer Freundin ins Nachbarstädtchen
um einige Tüten Weihnachtsdeko ins Sozialkaufhaus zu bringen.
Schon lange werfe ich nichts mehr weg. 
Alles, wirklich alles kommt dorthin, wo es noch seine Dienste erfüllt.
Viel zu viele Dinge werden meiner Meinung nach einfach entsorgt.

Wenn ich unsere Sachen dorthin bringe, kaufe ich mir meistens auch ein Teil.
Diesmal war es ein uraltes Scrabblespiel,
auf dessen Holzbuchstaben ich schon so lange ein Auge geworfen habe. 
Nie gab es dort ein solches Spiel zu kaufen.
Jetzt hatten sie es im Fundus.....für 2 Euro war es meins. WOW.

Die Buchstaben werdet Ihr hier 
bestimmt jetzt immer mal wieder entdecken. ;-)


Also eigentlich wollte ich Euch erzählen was danach geschah.
Meine Freundin kam an diesem Morgen mit mir
und sie lud mich anschließend auf einen Tee ein.

Wir gingen in die neue Teelounge von Mahesh Hewakandamby.
Als wir den Laden in Halver betraten war ich erst einmal geplättet,
so etwas stylisches in unserer ländlichen Idylle zu finden.

Herr Hewaandamby begrüßte uns sehr freundlich und
bat uns einen Tee im Laden auszuwählen.
Das war gar nicht so einfach bei den unzähligen Sorten.

Ich entschied mich für einen Olong Tee, 
meine Freundin für einen klassischen Schwarztee.
Man brachte uns heiße Handtücher auf einem Tablett,
was wirklich großartig war, bei der Kälte draußen.


Die Teeregal waren nach Sorten eingeteilt.

Ein Regal für Schwarztee, eines für Grüntee, 
das Nächste für Roibushtee und eines für Kräutertees.

Vor den großen Voratsgläsern standen 
Probegläser zum Schnuppern.


Der Tee kam in einer Kanne mit Stövchen.
Dazu gab es drei Zuckersorten zur Auswahl.

Wir bestellten noch die köstlichen englischen Kekse
mit der cremigen Zitronenfüllung dazu.

Der Tee war so wohltuend und gut.....hmmmmm
und die Kekse ....Yummy.


Mir gefiel die Einrichtung der Teelounge ausnehmend gut.

Eine alte Backsteinwand war bei den 
Renovierungsarbeiten sichtbar geworden
und wurde mit ins Ambiente eingebunden.

Ich liebe alte Backsteinwände und hier hatte man sogar 
noch ein altes Familienfoto mit integriert.


Durch die Telefonzelle und einige andere Elemente 
kam man sich fast wie in England vor.

Der Laden füllte sich noch mit anderen Gästen.
(Fotos mache ich aber gerne ohne Leute,
dann gibt es auch keine Probleme mit der Veröffentlichung.)


Im hinteren Teil der Lounge war der Gewürzladen untergebracht.
Verschiedenste Sorte Gewürze 
und Currygewürze waren dort zu finden.

Ich habe mir später eine Currymischung 
für Reis abfüllen lassen.
Ich bin schon sehr gespannt darauf.

Meine Freundin nahm fürs Mittagessen ein Rindfleischcurrygewürz mit
und lud mich zu ihr zum Ribeyesteakessen ein. 

Dazu bestrich sie ein dickes Stück Fleisch mit der Gewürzmischung
und schob es für 45 Minuten bei 150 Grad in den Ofen.

Während der Garzeit spielten wir eine Runde Scrabble. :-)
Danach ließen wir uns das umwerfend gute Essen schmecken.


Mit solch einem tollen Tag hatte ich am Morgen, 
als ich zum Sozialkaufhaus fuhr, ehrlich nicht gerechnet.
Aber es sind sowieso die schönsten Erlebnisse, 
wenn man mit nichts rechnet, oder?

Übrigens: Für diese Schwärmerei habe ich nichts bekommen. 
Ich empfehle sowieso nur Läden, 
die mich echt überzeugen. 
Und dieser Laden hat das sowas von.... 
Ten points!









Mittwoch, 3. Februar 2016

Laptop zum Verschenken * Laptop give away



Manchmal wird man zu einer Mottoparty eingeladen,
dann fallem einem die Geschenke gar nicht schwer.
Sie können zum Motto passen.
Bei mir musste eine Gutscheinkarte her,
denn ein Geburtstagskind wünschte sich 
Geld für den ersten Computer.

Irgendwie schwebte mir sofort eine Karte als Laptop vor.

Eine süße Speckmaus 
sollte dabei der besondere Hingucker werden.
.

Das Material dazu war nicht sehr aufwendig:
Grauer, schwarzer und weißer Tonkarton, 
ein Scrapbookpapier mit Punkten, ein Klebestift,
eine ausgedruckte Computertastatur und
ein weißer Acrylmarker - that´s it.

Zuerst wurde der graue Tonkarton mittig gefaltet
und querformatig hingelegt.
Aus weißem Papier habe ich dann einen Apfel ausgeschnitten
und auf die Kartenfront geklebt. 

Die Tastatur wurde auf das Pünktchenpapier geklebt
und dieses danach auf den unteren Karteninnenteil geklebt.
Die rechte Kante habe ich nicht verklebt,
denn sie sollte später als Einschubfach für das Geld dienen.


Um das Geld zu verstauen habe ich aus dem 
restlichen Pünktchenpapier eine Einschubtasche gebastelt.

Diese wurde gelocht und mit einem Band 
an der Speckmaus befestigt.


In die Tasche steckte ich das Geld
und schob sie in die Öffnung unter der Tastatur.

Bei dem schwarzen Tonkarton wurden die Ecken abgerundet,
mit einem weißen Marker angemalt 
und anschließend auf die Karte geklebt.


Schon war die persönliche 
Computer Geldscheinkarte fertig. 

Das Papierlaptop wurde (aufgeklappt),
in Klarsichtfolie verpackt, verschenkt.

Die Geldkarte kam gut beim Geburtstagskind an:
"Da habe ich ja schon mein erstes Laptop!"

Wie gefällt es Euch?




PS: Diese Woche gibt es im Aldi tolle Papiere in Blockform!

Sonntag, 31. Januar 2016

Holzleiter * wooden leather




Wie Ihr sehen könnt, 
ist es bei uns sehr farbenfroh geworden.
Nach einer weißen Januardekoration 
sind einige Farbtupfer im Raum eingezogen. 

Ein Blumenstrauß mit Anemonen, Wachsblümchen 
und Heidelbeerzweigen sehen wunderbar fröhlich aus.


Vor einiger Zeit habe ich mir von meinem Vater 
eine Leiter aus Birkenästen gewünscht.
Da ich einen unendlich lieben Vater habe,
erfüllte er mir meinen Wunsch umgehend.
Das Resultat ist wunderschön geworden
und mein Dad wurde dafür ausgibig geherzelt.
An den Sprossen befestigte ich zwei Drahtkörbchen
und stellte Primeln hinein.
Außerdem hängte ich noch einen Vogelkäfig,
ein Vögelchen und ein Herz daran.


Jetzt sitze ich oft auf der Couch und lese
oder stöbere in Magazinen wie TortenZauber.
Kennt Ihr das Magazin?
Für Tortenliebhaber ein absolutes Muss!

Das Kissen und der Holzvogel sind auch neu
und passen toll zum Vorfrühling.


Das Zimmer ist Büro, Bastelstube,
Aufenthaltsraum und Gästezimmer in einem.

Ich halte mich oft darin auf
und mag es, wenn es hübsch darin aussieht.
Die Leiter ist jetzt ein richtiger Blickfang im Raum.

Wie würdet Ihr die Leiter
zur Osterzeit schmücken?
Habt Ihr Ideen?



Holzvogel/Drahtkörbchen: Depot
Kissen: KIK
Geschirrtusch: Green Gate


Freitag, 29. Januar 2016

Freitagsglam * Friday glamour


Mir ist aufgefallen, dass ich nie über Beauty schreibe.
Warum eigentlich nicht?
(Vielleicht weil ich Ü 40 bin?)

Ich bin aber kein Landei, 
das ungeschminkt im Kittel und Gummistiefel rumläuft!
(Obwohl das nicht verwerflich ist.)

Keine Angst, 
ich mutiere jetzt nicht zur Beautybloggerin.
Aber wenn mich etwas begeistert, zeige ich es hier.
Der Blogname enthält ja schließlich 
auch das Wort "Inspirationen"!

Also, ich liebe Nagellack
und diesen hier muss ich Euch einfach mal vorstellen!!! 
Allerdings muss der perfekt aufgetragen sein.
(Mir kräuseln sich die Nackenhaare, wenn ich Fingernägel 
mit abgesplittertem Nagellack sehe.)


Meine Nagellack Favouriten sind die Nagellacke von ESSIE.
(dies ist keine Kooperation)
Ich mag dezente und pudrige Nuancen,
aber auch Braunschattierungen.

In zwei Schichten deckt der ESSIE-Lack auf dem Nagel 
und hält bei mir etwa vier Tage, ohne Überlack.

Und das bei starker Beanspruchung der Nägel,
denn fast täglich hantiere ich mit Acrylfarben im Atelier. 
Ich trage die Nägel kurz, weil ich mit Langen
nicht gut arbeiten kann.
Das Nagelstudio lohnt sich für mich nicht,
weil ich mir die Nägel durch Öl- und Acrylfarbe
schnell verderben würde.


Also lieber mal einen 10 Euro Lack entfernen,
als eine 30 Euro Maniküre umsonst gemacht zu haben.

Bei ganz besonderen Anlässen verwende ich 
ein "Topping" auf dem Nagellack. :-)

Ich gebe eine Schicht 
NEW YORK CITY BALLET von  O-P-I darauf.
Der Farbton (NLT55 Pirouette my whistle) besticht
mit glitzerndem Silber und runden Metallpartikeln.

Wenn ich dunklen Nagellack trage, 
streiche ich oft nur auf den Ringfinger 
eine Glitzerschicht (als Eyecatcher) auf.
Mit dem mittelbreiten Pinsel von O-P-I 
komme ich super zurecht,
die Textur lässst sich damit sehr leicht auftragen.


Die Haltbarkeit ist sehr gut.
Das Entfernen ist nicht so einfach,
wie ich zugeben muss.
Allerdings trage ich den Lack ja auch nicht täglich,
sondern als besonderes Highlight.



Gerade zu Silberschmuck 
passt der Farbton übrigens wunderbar.


 O-P-I Nagellack: Dougls online
Essie Nagellack: DM
Jette Armband: Christ

PS: Wenn es mal schnell gehen muss, sprühe ich 
über die frisch lackierten Nägel etwas Haarspray.
Dann riecht der Lack nicht mehr und 
die Nägel sind im Handumdrehen trocken. 

PPS: Der dunkle Lack ist ein Saisonlack aus dem letzten Sommer von Manhatten.